MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Moving Average: RSI als ergänzenden Indikator

Betrachtet man simple Indikatoren, so lassen sich diverse nützliche Kombinationen aus ihnen herstellen. So kann man für individuell eindeutigere Signale sorgen.

Eine mögliche Kombination besteht aus den Indikatoren Moving Average und Relative-Stärke-Index (RSI).

Der Moving Average – Gleitender Durchschnitt

Der gleitende Durchschnitt, oder auch Moving Average, ist einer der am häufigsten verwendeten Indikatoren.

Der Wert des Indikators entspricht dem Durchschnittsschlusskurs der betrachteten Zeitperioden. Diese können unterschiedlich gewählt werden: 7 Tage, 14 Tage oder auch 100 Tage.

Mehr zum Thema: Moving Averages – Orientierung an den 55- und 21-Tage-Durchschnitten

Diese Durchschnittslinie wird oft benutzt, um zu überprüfen, ob ein Trend noch intakt ist oder sich eine Trendumkehr abzeichnen könnte.

Schneidet der Aktienkurs den Moving Average von unten nach oben, so kann dies als Kaufsignal gedeutet werden. Der Aktienkurs macht in diesem Fall eine überdurchschnittliche Aufwärtsbewegung.

Entgegengesetzt wird ein Verkaufssignal erzeugt, wenn der Aktienkurs den Moving Average von oben nach unten schneidet.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Der Relative-Stärke-Index (RSI)

Der RSI ist ein Preisfolgeindikator und wurde von J. Wallace Wilder entwickelt.

Mehr zum Thema: Der RSI – Relative-Stärke-Index

Dieser Indikator pendelt zwischen 0 und 100, wobei die Werte über 70 und unter 30 besondere Bedeutung haben.

Hier sollte jedoch das individuelle Gefühl darüber bestimmen, ob diese Schwellen verwendet werden. Je nach Anwender können diese auch schon mal bei 80 und 20 liegen.

Bei einem RSI von über 70 spricht man von einem überkauften bei einem Wert von unter 30 von einem überverkauften Markt.

Ein Schneiden der Grenze bei 30 bedeutet als charttechnisches Signal, dass der Markt von Verkäufern dominiert wird und eine baldige Erholung des Kurses zu erwarten sein könnte.

Ebenso verhält es sich mit der 70er Marke, bei der der Markt von Käufern dominiert wird und hier eine Gegenbewegung möglich sein kann.

Moving Average und RSI als Doppellösung

Den Moving Average unabhängig vom RSI zu betrachten, ist durchaus möglich. Es kann jedoch von Vorteil sein, sich von beiden Indikatoren beeinflussen zu lassen.

Mit Hilfe des Charts eines Basiswertes, des gleitenden Durchschnitts (Moving Average) und des Relative-Stärke-Index (RSI) lassen sich ein Trendverlauf und Signale identifizieren.

Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Es wird der Chart des NASDAQ von Freitag, 04. Januar 2013, betrachtet.

Die schwarze Linie beschreibt den Moving Average. Die blaue Linie unterhalb des Charts stellt den RSI dar.

Am höchsten Punkt im Chart ist eine große rote Kerze zu erkennen, die den gleitenden Durchschnitt durchschneidet. Parallel dazu ist im RSI eine kurze Berührung der 70er Marke festzustellen.

Dieses Signal könnte auf eine Abwärtsbewegung hindeuten die anschließend auch eintritt.

Anschließend bewegt sich der RSI kurzzeitig im Bereich unter der 30er Marke. Hier wird zwar der Moving Average vom Aktienkurs nicht durchschnitten, aber er bewegt sich sehr deutlich und weit vom bisherigen Durchschnitt weg.

Auch dieser Sachverhalt kann auf ein kurzfristiges (Kauf-)Signal hindeuten.

Dies ist als Musterbeispiel zu verstehen. Nicht immer führen Kauf- oder Verkaufssignale durch die Indikatoren Moving Average und RSI zum gewünschten Ergebnis.

Von daher ist zu empfehlen, mit den Indikatoren zu üben und zu „spielen“. Diese sollten stets auch individuell angepasst und im Optimalfall noch mit weiteren Indikatoren kombiniert werden.

11. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.