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Muss ich als Aktionär zur Jahreshauptversammlung?

Grundsätzlich gilt: Jeder Aktionär darf an der Jahreshauptversammlung teilnehmen.

Dieses Teilnahmerecht ist grundsätzlich unabhängig von der Zahl oder Art der Aktien, welche der Aktionär besitzt.

Die Hauptversammlung: Was wird beschlossen?

Die Jahreshauptversammlung ist eines der drei Organe einer Aktiengesellschaft und dient als Zusammenkunft aller an der Gesellschaft beteiligten Aktionäre.

Eine reguläre Versammlung muss regelmäßig innerhalb der ersten acht Monate des Geschäftsjahres abgehalten werden. Dabei muss das Geschäftsjahr jedoch nicht deckungsgleich mit dem Kalenderjahr sein.

Lesen Sie zu diesem Thema außerdem: Verpflegung auf der Hauptversammlung Bei Namensaktien erfolgt die Einladung direkt durch die Aktiengesellschaft, in allen anderen Fällen über die entsprechende Bank oder Sparkasse, bei der das Aktiendepot geführt wird.

Ziel einer solchen Hauptversammlung ist der Austausch interner Informationen und die Beschlussfassung bezüglich unternehmensbezogener Vorgänge.

Hierbei entspricht jede Aktie sozusagen einer Stimme. Besitzt der Aktionär also drei Aktien bei einer bestimmten Gesellschaft, erhält er bei dessen Hauptversammlung drei Stimmen zur Abstimmungen.


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Einladung = Eintrittskarte zur Jahreshauptversammlung?

In der Regel reicht eine Einladung zur Jahreshauptversammlung nicht aus, um daran teilnehmen zu können.

Der Aktionär muss eine Eintrittskarte anfordern.In der Regel wird diese von der Depot führenden Bank zugeschickt. Bei Vorlage der Eintrittskarte erhalten Sie dann Ihre Stimmkarte.

Alle dürfen, niemand muss

Mit der Teilnahme an der Jahreshauptversammlung verhält es sich grundsätzlich ähnlich wie mit der Beteiligung an politischen Wahlen. Alle dürfen, niemand muss.

Und wer sich die Chance entgehen lässt, darf weder mitbestimmen noch sich hinterher über das Ergebnis ärgern.

Im Klartext: Natürlich müssen Sie als Aktionär nicht zur Jahreshauptversammlung Ihrer Aktiengesellschaft. Jedoch ist es wohl in Ihrem eigenen Interesse, sich diesen Termin nicht entgehen zu lassen, um einerseits auf dem neusten Stand der Dinge zu sein und andererseits aktiv über wichtige Angelegenheiten des Unternehmens mit entscheiden zu können.

Ihre Rechte als Aktionär bei der Jahreshauptversammlung

Als Aktionär einer Aktiengesellschaft sollten Sie den Termin der Jahreshauptversammlung durchaus wahrnehmen.

Denn neben Ihrem grundsätzlichen Stimmrecht, stehen Ihnen auch viele weitere Optionen offen:

  • Sie haben das Recht den Vorstand zu Angelegenheiten der Gesellschaft zu befragen (insbesondere zu den Tagesordnungspunkten). Wird Ihnen dieses Recht verwehrt, haben Sie unter Umständen Anspruch auf eine Anfechtung bestimmter Beschlüsse.
  • Sie haben das Recht zu Angelegenheiten der Gesellschaft zu sprechen und Ihre Meinung zu äußern.
  • Sie haben das Recht während der Hauptversammlung Anträge zu stellen. Zum Beispiel können Sie Gegenanträge oder auch vollkommen neue Anträge einreichen. Allerdings sollten diese in der Regel ordnungsgemäß angekündigt worden sein.

Verhindert auf der Jahreshauptversammlung – Was nun?

Ist ein Aktionär verhindert, kann er eine andere Person bevollmächtigen, ihn auf der Jahreshauptversammlung zu vertreten.

So lassen zum Beispiel viele Kleinanleger ihr Stimmrecht durch ein Kreditinstitut, eine Aktionärsvereinigung oder einen Stimmrechtsvertreter ausüben.

Verlässt ein Aktionär vorzeitig die Hauptversammlung, kann er sein Stimmrecht außerdem einem anderen Aktionär oder einem Mitarbeiter der Gesellschaft durch eine entsprechende Vollmacht übertragen.

1. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.