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Mythos Ölknappheit: 2 Faktoren, die das Erdöl weiter sprudeln lassen

Wer suchet, der findet – schon so mancher Goldgräber ließ sich von dieser alten Weisheit anspornen.

Das Gold der letzten Jahrzehnte ist schwarz und flüssig: Rohöl.

Ohne Öl geht so gut wie nichts mehr in der modernen, westlichen Welt, in der Mobilität großgeschrieben wird und noch immer nahezu alle Fortbewegungsmittel auf den Treibstoff angewiesen sind.

Deutsche Autobauer setzen weiter auf Benzinschlucker

So gern manch ein Umweltschützer die Zahl der E-Autos auf den Straßen auch erhöhen würde: Viele Autofahrer schwören nach wie vor auf spritschluckende Oberklasse-Limousinen, die nicht selten aus deutschen Autoschmieden stammen.

Doch kann das auf Dauer gutgehen? Unzählige Male wurde bereits das Versiegen der Ölquellen vorhergesagt.


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Der Rohstoff sei begrenzt, werde immer seltener und somit immer teurer.

Bereits in wenigen Jahren bleibe BMW, Daimler und Audi gar nichts anderes mehr übrig, als Alternativantriebe massentauglich zu machen und vom Benzin wegzukommen, war immer wieder zu vernehmen.

Neue Technologien, neue Ölfelder

Die Theorie ist nicht neu. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der „Peak Oil“-Ansatz postuliert, der baldige Höhepunkt der Ölförderung prophezeit.

Doch die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte bescheinigt das Gegenteil: Immer mehr Öl wird abgeschöpft, über 533 Millionen Tonnen förderten allein die USA zu Beginn der 1970er-Jahre.

Zwar sank die Fördermenge in den Folgejahren kontinuierlich ab, doch seit 2008 ist eine Trendwende erkennbar:

Neue Technologien und Fördermöglichkeiten wie das umstrittene Fracking ermöglichen den Zugriff auf schwer zugängliche Ölfelder. Zudem bringen Probebohrungen rund um den Globus immer wieder neue, bislang unerschlossene Ölvorkommen ans Licht.

Unabhängigkeit vom Mittleren Osten?

In einigen afrikanischen und australischen Gebieten wurden jüngst Unmengen des wertvollen Rohstoffs entdeckt, und auch das Gerangel um die Arktis hat gerade erst begonnen.

In den USA hofft man durch neue Fördergebiete auf mehr Unabhängigkeit vom Nahen und Mittleren Osten.

Für die Öl-Giganten Exxon Mobil, BP, Shell und Chevron jedenfalls gibt es bislang keinen Grund, zu verzagen.

Die Erfahrung zeigt: Man muss nur lang genug bohren, um auf neue Ölquellen zu stoßen. Kritisch und teuer wird es für sie erst, wenn etwas schiefgeht – „Deepwater Horizon“ lässt grüßen.

19. September 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.