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Nachbarschaftsstreitigkeiten: Wie Sie auf Ärger reagieren sollten

Die Themen, über die Nachbarn streiten, sind so vielfältig wie die Menschen selbst.

Ärger entzündet sich an den Bäumen in Nachbars Garten, die den eigenen Pflanzen die Sonne nehmen, am häufigen Grilldunst oder an Hausmusik, die durch offene Fenster nach draußen schallt.

Biergärten, Discos oder Spiel- und Sportplätze in der Nachbarschaft sorgen ebenfalls oft für Unmut.

Nicht zu vergessen sind die immer wieder eintreffenden Beschwerden über die Tiere des Nachbarns: Egal ob Katze, Hund, Frosch, Hahn oder dergleichen mehr.

Anlässe lassen sich damit zur Genüge finden und so ist es nur wahrscheinlich, dass auch Sie zumindest irgendwann persönlich betroffen sein werden.


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Als Vermieter können Sie von derartigen Ärgernissen in zweifacher Weise betroffen sein: Einerseits haben Sie persönlich ein Interesse daran, dass Störungen von Nachbargrundstücken unterbleiben.

Doch auch wenn Sie selbst zu Ihren Nachbarn in guten Beziehungen stehen und nichts zu beanstanden haben, können Ihre Mieter in Streitigkeiten verwickelt werden, entweder mit den Eigentümern und Bewohnern der benachbarten Grundstücke oder aber mit anderen Mietern im gleichen Haus. Ein Beispiels mag dieses leicht verwirrende Möglichkeit deutlich machen.

Beispiel: Auf dem Nachbargrundstück oder auf dem Nachbarbalkon wird im Sommer fast täglich am frühen Abend gegrillt. Sie stört das nicht, weil Sie zu dieser Zeit beispielsweise noch auf der Arbeit sind.

Ihr Mieter hingegen empfindet diesen Zustand als unerträglich und mindert die Miete.

Suchen Sie das persönliche Gespräch

Wenn es Ärger mit dem Nachbarn gibt, sollten Sie die Angelegenheit zunächst in einem persönlichen Gespräch zu klären versuchen. Bedenken Sie, dass Sie mit Ihren Nachbarn meist viele Jahre lang auskommen müssen. Eine Kurzschlussreaktion ist damit meistens nur wenig förderlich – sowohl das eigene, als auch das Wohl des Nachbarn betreffend.

So berechtigt Ihre Verärgerung über den Nachbarn auch sein mag: Tragen Sie Ihr Anliegen ruhig und sachlich vor. Unterstellen Sie Ihrem Nachbarn nicht von vornherein eine böse Absicht.

Oft stellt sich heraus, dass der Nachbar gedankenlos gehandelt hat und ihm gar nicht bewusst war, dass Sie sich gestört fühlen könnten. Viele Konflikte lassen sich bei gutem Willen leicht verhindern oder jedenfalls entschärfen.

Beispiel: Ihrem Nachbarn war gar nicht bewusst, dass die herüberhängenden Zweige aus seinem Garten Sie stören. Als Sie Ihm das mitteilen, schneidet er sie ab.

Auch wenn ein Nachbar sich einmal bei Ihnen beschweren sollte: Hören Sie ihn in Ruhe an und überlegen Sie, ob Sie den Wünschen des Nachbarn entgegenkommen können. Weisen Sie unberechtigte Forderungen freundlich, aber mit Nachdruck zurück.

Erklären Sie Ihren Standpunkt, verzichten sie aber darauf, sofort gesetzliche Vorschriften zu zitieren oder mit einem Anwalt oder einer Klage zu drohen.

15. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.