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Nachkauf: 3 Tipps und eine Ausnahme

Das Tief eines Kurses beim Kauf und das Hoch beim Verkauf trifft man nur mit Glück.

Es ist also völlig normal, wenn Sie Optionen (oder Aktien) kaufen, die kurze Zeit später einen Buchverlust aufweisen, bevor sie dann in den Gewinn laufen.

Nachkauf senkt Durchschnittspreis

Durch einen Nachkauf im Depot vorhandener Aktien oder Call-Optionen können Sie den durchschnittlichen Kaufpreis mehr oder weniger stark senken.

Damit eröffnet sich Ihnen die Chance, dass die Gesamtposition früher in den Gewinn läuft. Ich empfehle Ihnen aber, so nur ausnahmsweise vorzugehen.

Das kann etwa der Fall sein, wenn Sie einen Nachkauf schon beim Einstieg in eine Option planen und entsprechend zur Trade-Eröffnung beispielsweise nur die Hälfte des insgesamt geplanten Geldes in diesen Trade investiert haben.

Nachkauf: Beispiel mit Zahlen

Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Option zum Kurs von 2 € gekauft. Sie wollen mit +100% Gewinn verkaufen, also zum Preis von 4 €. Die Märkte fallen leicht zurück und die Option wird billiger. Sie kaufen diese Option einige Zeit später für 1 € nach.

Ihre Position sieht nach dem Nachkauf so aus:


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2 € = Kauf 1. Position

1 € = Kauf 2. Position

——————————–

3 € = Addierter Kaufpreis für 2 Optionen

Das ist ein durchschnittlicher Kaufpreis von 1,50 € je Option (3 € : 2 Optionen = 1,50 €).

Sie haben also den Kaufpreis (Ihren durchschnittlichen Einstand) von 2 € auf 1,50 € verbilligt.

100%-Ziel-Verkaufsorder anpassen

Nun können Sie zu 3 € verkaufen und haben damit den angestrebten Gewinn von +100% realisiert – ein guter Trade. Dazu 3 Tipps:

1. Tipp zum Nachkauf: Durchschnittlichen Kaufpreis deutlich senken

Nutzen Sie diese Vorgehensweise nur, wenn Sie Ihren durchschnittlichen Kaufpreis durch den Nachkauf deutlich reduzieren können. Meine Empfehlung: Ihr Nachkauf sollte etwa 50% billiger als der ursprüngliche Kauf sein.

2. Tipp zum Nachkauf: Es müssen hohe Gewinn-Chancen gegeben sein

Kaufen Sie nicht nur deswegen nach, „weil eine Option gerade so schön günstig ist“! Das Wichtigste für einen Nachkauf ist, dass Ihre Analyse für den Trade ein hohes Gewinnpotenzial aufzeigt.

3. Tipp zum Nachkauf: Nur nachkaufen, wenn Sie es von Anfang an geplant haben

Das Nachkaufen empfehle ich gelegentlich auch, aber sehr selten. Es ist dann von Anfang an geplant. Sie sollten auch nur nachkaufen, wenn Sie es von vornherein geplant hatten.

Beim 3. Tipp mache ich Ausnahme:

Wenn Sie mit „Spielgeld“ agieren, können Sie auch einmal nachkaufen, wenn Tipp 1 und Tipp 2 erfüllt sind.

Die Frage, wie viel Spielgeld ist, kann ich nicht beantworten. Warren Buffett würde vielleicht sagen: 1 Milliönchen riskiere ich.

Es darf allerdings nur so viel bzw. so wenig sein, dass Sie es leicht verschmerzen können, wenn der Trade doch daneben geht.

Wenn es also Spielgeld ist, lautet die Ausnahme: Warum nicht auch mal zocken?! Umso schöner, wenn es klappt und Ihnen einen hohen Gewinn einbringt!

9. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.