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Nachmieter suchen mit Erfolg

Leere Immobilien nützen wenig. Ein Mieter muss her. Wie aber einen solchen auftreiben? Ist jeder Mieter gleich recht? Darf man wählerisch sein? Wie setzt man eigene Interessen durch?

Vermieten von Privat oder über Makler: So setzen Sie Ihre Interessen durch

Erfahrungsgemäß führt der direkte Weg „von Privat an Privat“ bei der Suche nach Wohnungsmietern schneller zum Erfolg.

Ihr Mietangebot im Immobilienteil der örtlichen Tageszeitung stößt naturgemäß auf größeres Interesse als Angebote von Maklern, da es dem potenziellen Mieter in diesem Fall die Maklerprovision von meist zwei Monatsmieten plus Mehrwertsteuer erspart.

Trumpfkarte ausspielen; Informationen „aus erster Hand“. Ihre Mietinteressenten werden es zu schätzen wissen, wenn sie alle Fragen direkt von ihrem möglichen Vermieter beantwortet bekommen.

Sie können durch Ihr „kundenfreundliches“ Verhalten bereits bei der Wohnungsbesichtigung ein Vertrauensverhältnis aufbauen, das vielleicht über die gesamte Mietdauer anhält.


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Bei 16% Mehrwertsteuer sind dies bereits 2,32 Monatsmieten. Der Mieter spart somit fast ein Fünftel der Jahresnettomiete ein, wenn er die Wohnung ohne Makler sucht.

Neben der Provisionsersparnis können Sie als Eigentümer eine weitere Selbstverständlich ist die eigene Mietersuche mit Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Die – steuerlich absetzbaren – Kosten für die Zeitungsannonce können Sie noch am ehesten verschmerzen.

Stärker ins Gewicht fällt aber vor allem die Zeit, die Sie für die Entgegennahme von Telefonanrufen und für Wohnungsbesichtigungen mit Mietinteressenten aufwenden müssen.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Auch wenn Sie auf Anhieb einen guten Eindruck von Ihrem Mietinteressenten gewinnen, sollten Sie auf eine schriftliche Selbstauskunft in Form eines ausgefüllten Mieterfragebogens und die eventuelle Vorlage von Gehaltsbescheinigungen des Arbeitgebers nicht verzichten.

In Zeiten einer geringen Mieternachfrage kann der direkte Weg „von Privat an Privat“ zudem außerordentlich stressig werden. Vielleicht müssen Sie mehrmals annoncieren, um einen „vernünftigen“ Mieter zu gewinnen.

Besonders ärgerlich wird es, wenn Mietinteressenten den vereinbarten Besichtigungstermin gar nicht wahrnehmen, ohne Ihnen vorher abzusagen.

Lassen Sie sich am besten Referenzen zeigen

Behalten Sie sich die Entscheidung für einen bestimmten Mieter auf jeden Fall vor – selbst auf einer aktuellen Durststrecke.

Zeit, Kosten und möglichen Ärger können Sie sich durch Einschaltung eines Immobilienmaklers ersparen. Ob er aber mehr Erfolg hat als Sie selbst, steht auf einem anderen Blatt. Leider tummeln sich gerade auf dem Markt für Wohnungsvermietung viele unprofessionell agierende Vermittler.

Vereinbaren Sie einen gemeinsamen Termin

Sofern Sie dennoch aus Zeitgründen einen Makler mit der Mietvermittlung beauftragen wollen, sollten Sie sich von ihm Referenzen geben lassen. Prüfen Sie seine in Auftrag gegebene Annonce, ob sie Ihren Vorstellungen entspricht.

Überlassen Sie ihm zwar die Vorauswahl von Mietinteressenten, Am besten vereinbaren Sie einen Termin, an dem Makler, Mietinteressenten und Sie selbst teilnehmen.

Haben Sie sich aufgrund des ausgefüllten Mieterfragebogens und des persönlichen Eindrucks von Bonität und Seriosität des Mietinteressenten überzeugt, steht einem Abschluss des Mietvertrags nichts mehr entgegen.

8. Juni 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.