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Nachtstromspeicherheizung: Bis 2019 ausgestorben

Noch immer gibt es hierzulange 1,5 Millionen von ihr: Der Nachtstromspeicherheizung.

Drei Prozent der bundesweiten CO2-Emissionen entfallen auf sie. Dabei handelt es sich nicht nur um die umweltfeindlichste Heizform, sondern auch um die verschwenderischste.

Dank der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) ab dem 1. Oktober 2009, werden diese Elektroheizungen schrittweise zu Auslaufmodellen: Bis 2019 muss auch die letzte Nachtstromspeicherheizung, die älter als 30 Jahre ist, nach und nach ausgetauscht sein.

Nach 1990 installierte Elektroheizungen dürfen die nächsten 30 Jahre weiterlaufen.


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Heizen mit Strom: teuer und schlecht für die Umwelt

Doch obwohl das Gesetz für den nach 1990 installierten Elektroheizungen noch eine Gnadenfrist eingeräumt hat, raten Verbraucherschützer vom Heizen mit Strom ab.

Sie weisen darauf hin, dass das Heizen mit Strom selbst in Zeiten von Heizöl-Spitzenpreisen, wie etwa im Jahr 2008, die teuerste Art zu Heizen darstellte. Sie raten zu einer Umstellung.

"Heizen mit Strom ist in der Regel weder wirtschaftlich noch umweltfreundlich", so Hans Weinreuter von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Würden alle Speicherheizungen ausgetauscht werden, könnten hierzulande mit einem Mal 23 Millionen Tonnen CO2 jährlich vermieden werden.

Zum Vergleich: Eine Gasheizung verursacht nur ein Drittel der Emissionen, eine moderne Holzpellet-Heizung mit Solaranlage sogar nur ein Zehntel. Eine Ölheizung verursacht die Hälfte der CO2-Emissionen einer Elektroheizung.

KfW-Förderbank zahlt 200 Euro für jede abgebaute Nachtstromspeicherheizung

Die Großstädte mit dem größten Sparpotenzial sind Essen und Hamburg. Dort sind 60.000 beziehungsweise 53.000 Nachtstromspeicherheizungen in Betrieb.

Berlin zählt 30.000 und München 27.000 Nachtstromspeicherheizungen. Von den deutschen Großstädten macht sich Frankfurt am Main mit nur 8.000 Elektroheizungen noch am besten.

Ob sich die Umstellung der Heizung finanziell rechnet, können Verbraucher mit dem Energiesparkonto auf dem Portal www.energiesparclub.de prüfen. Bei der Heizungsumstellung werden Verbraucher übrigens von der KfW-Förderbank unterstützt: Für jede abgebaute Nachtstromspeicherheizung zahlt sie 200 Euro.

1. Oktober 2009

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Tino Hahn
Von: Tino Hahn.