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Nebenkosten sinken: Das sind Ihre Rechte

Gute Nachrichten gibt es für Mieter: Dank der niedrigen Öl- und Energiepreise sind die Nebenkosten bereits 2014 gesunken.

Das wird sich auch in Ihrer Abrechnung bemerkbar machen – und aller Voraussicht nach erwartet Sie 2015 eine Rückzahlung.

Aber was tun, wenn die Nebenkosten-Abrechnung auf sich warten lässt? Oder wenn der Vermieter zu wenig erstattet? Lesen Sie hier, was Ihr gutes Recht ist:

Frist dauert nur bis Jahresende 2015

Bis spätestens zum Jahresende 2015 muss ein Vermieter die Nebenkosten-Abrechnung für das Vorjahr erstellt haben.

Für die NK-Abrechnung 2014 heißt das also: Sie muss bis spätestens 31. Dezember 2015 in Ihrem Briefkasten sein.

Versäumt der Vermieter diese Frist, dann gilt: Sein Anspruch auf eine eventuelle Nebenkosten-Nachzahlung erlischt.


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Als Mieter brauchen Sie dann nicht für Altschulden aufzukommen – also für Betriebskosten, die nicht von Ihren Vorauszahlungen gedeckt waren.

Umgekehrt aber erlischt Ihr Anspruch auf eine Nebenkosten-Erstattung nicht, wenn der Vermieter sich Zeit lässt; er bleibt bestehen. Sie sollten ihn aber dennoch schon im eigenen Interesse daran erinnern, die Abrechnung zu erstellen.

Denn wie gesagt: Für das vorqngangene Jahr können Sie mit einer Erstattung rechnen. Das gilt zumindest dann, wenn sich die Höhe Ihrer Vorauszahlungen am Jahr 2013 oder 2012 orientiert hat.

Belege: Sie können Einsicht fordern

Ihre Nebenkosten-Abrechnung brauchen Sie nicht einfach ungeprüft hinzunehmen. Sie haben ein Recht darauf, sich die Belege anzuschauen. Übrigens darf der Vermieter es Ihnen dabei auch nicht unnötig kompliziert machen.

Das zeigt beispielsweise ein Urteil des Amtsgerichts Dortmund. Ein Großvermieter wollte, dass der Mieter zu seinem 16 km entfernten Hauptsitz fahren sollte, um, wie gewünscht, Einsicht in die Belege zu nehmen.

Der Mieter wollte die Fahrt aber nicht auf sich nehmen. Er argumentierte: Der Vermieter unterhalte in seiner Nähe ein Stadtteilb-Büro.

Es sei ihm zuzumuten, die Belege zur Einsicht dorthin zu bringen. So sah es dann auch der zuständige Richter (03.02.2015, Az. 423 C8722/14).

Abrechnung unplausibel? Wenden Sie sich an einen Mieterverein!

Dummerweise sind Nebenkosten-Abrechnungen oftmals unplausibel, im ungünstigsten Fall sind die auf den Mieter umgelegten Kosten sogar zu hoch. Die Rechtslage ist allerdings ziemlich kompliziert.

Zwar dürfen Vermieter nicht alle Kosten auf die Mieter umlegen, und auch in Bezug auf den Verteilungs-Schlüssel bei mehreren Mietparteien gibt es so einiges zu beachten.

Es wäre für Sie als Mieter aber zu zeitaufwendig, sich in die komplizierte Rechtslage einzuarbeiten.

Günstiger als ein Rechtsanwalt ist hier ein Mieterverein. Solche Vereine sind in fast jeder größeren Stadt und teils auch auf dem Lande anzutreffen.

Dort können Sie Ihre Nebenkosten-Abrechnung kostengünstig überpüfen lassen. Falls Ihr Vermieter zu viel nachfordert oder die Erstattung für Sie zu gering ausfällt: Verlangen Sie, was Ihnen zusteht!

15. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Judith Engst
Von: Judith Engst. Über den Autor

Judith Engst hat sich auf die publizistische Beratung im Bereich Wirtschaft und Finanzen spezialisiert und speziell zum Thema Geldanlage mehrere Bücher verfasst.