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Nebenwerte: Langfristig entwickeln sie sich besser

Viele Anleger konzentrieren sich bei Ihren Aktieninvestitionen auf die großen Standardwerte, weil sie hier größere Sicherheit vermuten.

Wer sich ausschließlich auf die Blue Chips – also unternehmen mit besonders hohem Wert – fokussiert, lässt sich jedoch gute Renditechancen entgehen.

Denn es sind die Werte aus der zweiten Reihe, die Nebenwerte, die langfristig eine bessere Entwicklung nehmen als die großen Standardwerte.

Nebenwerte: Langfristig bringen sie höhere Renditen

Finanzwissenschaftler sprechen dabei vom sogenannten „Size-Effekt“.

Die Wissenschaftler Elroy Dimson, Paul Marsh und Mike Staunton haben den amerikanischen Aktienmarkt einer umfangreichen statistischen Untersuchung unterzogen.

Und sie konnten eindeutig den Effekt nachweisen, dass kleinere Werte auf lange Sicht eine bessere Performance bringen.

Die Untersuchung, die sich auf den Zeitraum zwischen 1926 und 2010 bezieht, ergab, dass amerikanische Small Caps im Schnitt eine jährliche Rendite von 12,2 % einbrachten.


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Dagegen kamen Standardwerte lediglich auf eine Performance von durchschnittlich 9,6 % pro Jahr.

Vor allem auf lange Sicht ergibt sich hier ein ganz erheblicher Renditeunterschied.

Kleinere Werte stehen weniger im Fokus

Eine plausible Erklärung für die Outperformance der Werte aus der 2. und 3. Reihe ist die Tatsache, dass die Spezialwerte nicht so sehr im Blickpunkt stehen.

Während die großen Standardwerte von zahllosen Analysten beobachtet und bewertet werden und auch bei den Anlegern stärker im Fokus stehen, wird den kleineren Unternehmen in der Regel deutlich geringere Aufmerksamkeit zuteil.

Dadurch sind bei den Small Caps – also bei den kleineren börsennotierten Unternehmen – eher positive Überraschungen möglich als bei den Blue Chips.

Und weil diese Werte von Anlegern und Analysten weniger genau beobachtet werden, lassen sich bei den kleinen und mittelgroßen auch leichter „Renditeperlen“ aufspüren.

MDAX und SDAX schlagen den DAX auf lange Sicht um Längen

Auch am deutschen Aktienmarkt lässt sich der Size-Effekt beobachten. Seit Ende 2001 kommt der DAX nur auf ein mageres Plus von gerade einmal gut 10 %.

Dagegen hat sich der MDAX, in dem die mittelgroßen Unternehmen gelistet sind, im gleichen Zeitraum mit einem Plus von 97 % annähernd verdoppelt.

Der Nebenwerte-Index SDAX verbesserte sich auf Sicht eines Jahrzehnts immerhin um 79 %.

Im laufenden Jahr allerdings sind die Unterschiede zwischen den Werten aus der zweiten Reihe und den Blue Chips bislang nur marginal (Stand: Dezember 2011).

Der SDAX liegt seit Jahresbeginn mit einem Minus von 18 % praktisch gleichauf mit dem DAX.

Der MDAX hat mit einem Minus von knapp 16 % etwas besser abgeschnitten.

Kleine Werte bieten große Chancen

Gerade in der aktuellen Marktphase sollten Sie sich als Anleger auf solide Unternehmen konzentrieren, deren Aktien Stärke beweisen – ob Standard- oder Nebenwerte.

Dabei sollten Sie das Nebenwertesegment aber auf gar keinen Fall außen vor lassen. Denn gerade hier tummeln sich sehr viele Unternehmen, die in Ihren Märkten über eine gute Marktposition verfügen.

Für die teilweise höheren Kursausschläge werden Anleger auf lange Sicht mit einer besseren Performance entschädigt. Nutzen Sie also die großen Chancen, die Ihnen die kleinen Werte bieten.

19. Dezember 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.