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Neue Bankgebühren und wie Sie sich dagegen wehren können

Weil Banken keine klassischen (Zins-)Erträge mehr erzielen können, sind sie verstärkt auf Gebühren und Provisionen angewiesen.

So werden Negativ-Zinsen, die sie bei der Europäischen Zentralbank (EZB) bezahlen müssen, wenn sie dort ihr Geld parken, an Kunden weitergegeben.

Nicht nur Firmen-, sondern auch Privat-Kunden stehen im Fokus der Banken

Doch längst nicht nur Firmen-Kunden und einzelne Anleger mit großem Guthaben, sondern auch Privat-Kunden stehen dabei im Fokus.

Die flächendeckende Einführung von Gebühren für die Konto-Führung, Kreditkarten und weitere Finanz-Dienstleistungen steht kurz bevor; ebenso das endgültige Aus fürs kostenlose Giro-Konto.

Wir haben Ihnen bereits reinen Wein über die Aussage des Bundesverbandes Deutscher Banken (BdB) eingeschenkt.

Dort hieß es, dass wegen des Zins-Tiefs mit Gebühren-Erhöhungen auf breiter Front zu rechnen sei.

Es würde daher eine Bewegung hin zu einer stärkeren Bepreisung geben. Eine Obergrenze für Gebühren gebe es nicht. – Die Abzocke kann also weitergehen…


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So funktioniert die Tarnung des Negativ-Zinses

Offiziell wird das Ganze mit einer Erhöhung der Bank- und Einlage-Gebühren oder des Verwahr-Geldes betitelt. Tatsächlich jedoch ist es ein Negativzins, ein Strafzins.

Aber ganz egal, wie diese dreiste Abzocke genannt wird: Ihr Sparvermögen wird geringer.

Sie sehen also: Die Negativ-Zinsen kommen durch die Hintertür. Denn Sie zahlen jetzt zusätzlich für Ihre Bank-Einlagen, für die Sie einst noch satte Zinsen bekommen haben.

Damit werden Sie doppelt belastet: Guthaben- oder Sparzinsen gibt’s keine mehr, dafür aber höhere Gebühren – auch für einst (zumeist) kostenlose Girokonten und Bargeld-Abhebungen von fremden Geldautomaten.

So sieht’s aus und nicht anders. Nachfolgend nennen wir Ihnen auch ein konkretes Beispiel.

Die Postbank macht ernst

Bislang hat die Postbank Millionen Kunden damit geworben, dass sie ein kostenloses Girokonto bekommen.

Doch seit dem 1. November 2016 ist damit Schluss; jetzt müssen Sie monatlich 3,90 € dafür berappen.

Lediglich für Kunden, die einen monatlichen Geldeingang von mindestens 3.000 € verzeichnen, ist es ein solches noch ohne Gebühren.

Doch weder Rentner, Alleinerziehende oder normale Arbeiter und Angestellte können ein solches Einkommen verzeichnen.

Deshalb wurde auch bereits an anderer Stelle gesagt, dass die Postbank durch diese Praktik zu einer Gratisbank für Besserverdienende geworden ist.

Abzocke mit Geldautomaten

Doch die Gefahr lauert noch ganz woanders: So sind die Zeiten der unbedarften Bargeld-Auszahlungen an Geldautomaten längst vorbei.

Inzwischen langen die Finanz-Institute auch da kräftig zu, wo Sie an einem institutsfremden Automaten Geld abheben – sozusagen mit einer fremden Girocard.

An Geräten, die nicht dem Geldautomaten-Verbund angehören, mit dem Ihre Bank zusammenarbeitet (z. B. Cash Group), können Sie sich nicht mehr kostenlos Geld auszahlen lassen.

Da fällt nämlich eine üppige Gebühr an; ein sogenanntes „direktes Kunden-Entgelt“.

Dabei setzen die Banken darauf, dass insbesondere junge Kunden selten auf die Höhe der Automaten-Gebühr achten.

22. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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