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Neuer Immobilientrend 2015: Holzhäuser

Wenn man an Holzhäuser denkt, verbindet man diese Vorstellung häufig zunächst einmal mit Skandinavien. Hier gibt es mittlerweile ganze Hochhäuser, die aus Holz errichtet werden. Doch auch in Deutschland sind Holzhäuser zum Trend geworden.

Holzhäuser: für Allergiker besonders geeignet

Hierzulande werden immerhin schon 16 % aller Neubauten aus Holz gefertigt – Tendenz steigend. Hintergrund für die größer werdende Beliebtheit ist vor allem die gute ökologische Verträglichkeit. Allergiker können besonders gut in Holzhäusern leben, weil Naturbaustoffe wie Holz im Regelfall keine Schadstoffe abgeben.

Einen Großteil der heute errichteten Holzhäuser machen Holzrahmen- oder Holztafelhäuser aus. Dabei handelt es sich um eine Fertigbauweise, bei der die tragende Konstruktion aus Holz besteht und der Rest mit Gipsplatten und Holzwerkstoffen verkleidet wird.

Vorteil: die Energieeffizienz

Der Hauptvorteil der Holzhäuser liegt in der hohen Energieeffizienz, die beim Hausbau in der Zukunft grundsätzlich an Bedeutung gewinnt. Holzhäuser verfügen meistens über eine Wärmedämmung, die die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) deutlich übertrifft.


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Darüber muss man sich also kaum Gedanken machen. Die Energie und Heizkosten sind im Regelfall deutlich geringer als bei Massivhäusern. Gerade bei der Holzrahmenbauweise können sich Bauherren die Energievorteile sichern.

Weitere Vorteile: Schneller Aufbau, geringes Gewicht und gutes Raumklima

Ein Holzhaus ist zudem schnell errichtet. Denn die Trockenphase wie bei einem gemauerten Haus fällt weg. Außerdem sind die Baustoffe leicht und damit wird ein geringer Anspruch an die Tragfähigkeit des Bodens und Fundament gestellt. Außerdem ist Holz atmungsaktiv und dadurch herrscht in Holzhäusern ein gutes Raumklima.

Nachteile: Anfälliges Material und wenig Schallschutz

Doch natürlich gibt es nicht nur Vorteile beim neuen Immobilientrend Holzhäuser. Ein Nachteil ist, dass das Material regelmäßig gestrichen werden muss, denn das Holz nutzt sich witterungsbedingt schnell ab. Dadurch ist es auch anfälliger für Feuchtigkeit und Schädlinge. Hier kann man allerdings beim Bau vorbeugen und die Außenwände durch die Bauweise vom Regenwasser fernhalten – zum Beispiel durch Dachüberstände oder Ablaufrinnen.

Wer es gerne ruhig hat, sollte auch auf ein Holzhaus verzichten. Denn dieses bietet einen geringeren Schallschutz als Massivhäuser. Zumindest sollte man diesen Nachteil aber bedenken und beim Bau vorbeugen.

Ein weiteres Manko: Holz arbeitet und dehnt sich aus. Ein Schrumpfen oder Ausdehnen wird man kaum verhindern können. Deshalb sollten Bauherren mit genügend Spielraum arbeiten, wenn es um das Verlegen von Rohren oder den Einbau von Wänden geht.

Der große Holzhaus-Irrtum: Brandgefahr

Viele potenzielle Bauherren entscheiden sich gegen ein Holzhaus, weil sie Angst vor Feuer haben. Doch das ist häufig ein Irrtum und ein alter Mythos. Moderne Holzhäuser sind brandschutztechnisch auf einem hohen Niveau.

Der Grund: Auch wenn Holz schneller entzündlich ist – seine Abbrennrate lässt sich besser berechnen als die anderer Baumaterialien. Falls es zu einem Brand kommt, entsteht aus dem Holz lediglich Holzkohle. Diese bildet eine natürliche Dämmschicht und schützt das unbeschädigte Holz vor weiterer Aufheizung. Stahl schmilzt hingegen schneller.

Fazit: Nachteile lassen sich ausgleichen

Jetzt haben Sie die Vor- und Nachteile von Holzhäusern auf einen Blick. Wenn Sie über ein Eigenheim oder über ein Immobilieninvestment in Holz nachdenken hilft Ihnen das hoffentlich beim Abwägen.

Die Nachteile lassen sich beim Bau des Hauses ausgleichen. Zum Beispiel der schlechtere Schallschutz kann durch eine stärkere Dämmung ausgeglichen werden. Genauso wie die Empfindlichkeit des Materials: Auch hier helfen gute Überlegungen beim Bau.

20. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.