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Niedrigzins-Politik sorgt für mehr Vermögens-Gleichheit

Immer wieder wird behauptet, dass die Niedrigzins-Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) dazu führe, dass die vielzitierte Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft.

Mit anderen Worten: Durch die Niedrigzins-Politik würden die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher.

Dabei handelt es sich jedoch um eine Behauptung, die nicht den Tatsachen entspricht.

Das beweist eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.

Diese zeigt, dass sogar eher das Gegenteil der Fall ist – die Niedrigzins-Politik der EZB somit also sogar für mehr Vermögens-Gleichheit sorgt.

Niedrigzins-Politik: Gut für Schuldner, schlecht für Sparer

Auf der einen Seite bekommen Sparer für ihre Einlagen zwar kaum noch Zinsen, doch auf der anderen Seite sind die niedrigen Zinsen für Schuldner positiv.

Davon profitieren v. a. junge Menschen, die gerade eine Immobilie erworben haben und diese mit einer Hypothek finanzieren.


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Denn diese müssen bedeutend weniger Zinsen zahlen als noch vor einigen Jahren.

Ältere Menschen, die i. d. R. mehr Ersparnisse als Schulden haben, bekommen jedoch weniger für ihr Erspartes.

Da Ältere im Schnitt wohlhabender sind als Jüngere, begünstigt die Niedrigzins-Phase somit eher den Rückgang der Vermögens-Ungleichheit in Deutschland. Dies zeigen aktuelle Berechnungen des IW.

Die vermögensärmsten 10% haben meist keine oder nur wenige Ersparnisse, dafür aber höhere Schulden.

Sie profitieren also von den niedrigen Zinsen, da sie durch die niedrigen Zins-Schulden mehr Geld einsparen als ihnen durch die geringen Guthaben-Zinsen verloren geht.

Nahezu schuldenfreie Haushalte mit geringem Vermögen sind durch die Niedrigzins-Politik allerdings schlechter gestellt.

Die reichsten 10% in Deutschland haben deutlich mehr Spareinlagen als Schulden. Daher überwiegt bei Denjenigen der Rückgang der Zinserträge den Rückgang der Zins-Ersparnis für ihre Schulden.

Wohlhabende profitieren nicht überdurchschnittlich von steigenden Aktienkursen

Daher profitieren die Wohlhabenden nicht von der Niedrigzins-Politik der EZB.

Denn: Anders als die meisten vermuten, unterscheidet sich der Anteil von Immobilien und Aktien bei Vermögenden kaum vom Anteil der genannten Anlagen bei weniger Vermögenden.

Die Vermögens-Portfolios der verschiedenen Einkommens-Klassen zeigen so gut wie keine Unterschiede in der relativen Zusammensetzung der verschiedenen Kapitalarten bzw. Anlageformen.

„Die Ungleichheit von Vermögen in Deutschland hat durch die aktuell niedrigen Zinsen und steigenden Aktienkurse nicht zugenommen.

Der einzige echte Profiteur in Deutschland ist der Staat, der deutlich weniger Zinsen zahlen muss als früher“, sagt IW-Direktor Michael Hüther.

Fazit: Sie sollten auf Aktien setzen

Wenn Sie mehr Vermögen als Schulden haben und etwas gegen die negativen Folgen der Niedrigzins-Politik unternehmen wollen, gibt es im Prinzip nur eine Möglichkeit:

Sie müssen auf Aktien setzen!

Denn steigende Aktienkurse und Dividenden-Ausschüttungen sorgen dafür, dass Sie trotz niedriger Zinsen Vermögen aufbauen oder bestehende Vermögen mehren können.

22. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.