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Nominalzins einer Anleihe: So bestimmen Sie den Geldwert

Der Nominalzins ist eine finanztechnische Größe, die in vielen Bereichen der Kreditwirtschaft angewendet wird.

So lässt sich mit dem Nominalzins, der in Prozent ausgedrückt wird, der Geldwert errechnen, den ein Anleger für sein Guthaben bei der Bank für einen bestimmten Zeitraum beanspruchen kann.

Diese Zinsen werden in der Regel jährlich gezahlt.

Der Nominalzins kann aber auch jenen Geldbetrag bedeuten, den ein Geldinstitut, unabhängig von weiteren Gebühren, für einen ausgegebenen Kredit berechnet.

Schließlich findet der Nominalzins auch Anwendung bei Wertpapieren. Hier bezeichnet er den Geldbetrag, den ein Anleger für festverzinsliche Wertpapiere jährlich ausbezahlt bekommt.

An gebräuchlichsten ist hierbei der Nominalzins Anleihe.

Mehr zum Thema: So berechnen Sie den Nominalzins

Nominalzins Anleihe – wie funktioniert es?

Festverzinsliche Wertpapiere – ob nun Anleihe, Pfandbrief oder Rentenpapier – basieren auf dem gleichen Prinzip:


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Der Herausgeber des Wertpapiers nimmt nicht einen großen Kredit, sondern sammelt von vielen Anlegern Geld ein.

Dafür zahlt er einen jährlichen, über die gesamte Laufzeit des Wertpapiers festgelegten Zins und erstattet den Investitionsbetrag am Ende der Laufzeit zurück.

Die Höhe des Wertes eines solchen Papiers wird als Nennwert oder Nominalwert bezeichnet.

Der darauf bezogene Zinssatz ist der Nominalzins, z.B. bei der Nominalzins Anleihe.

Der Halter dieses Wertpapiers erhält jährlich den vereinbarten Zins in Relation zum Nominalwert seines Papiers.

Nominalzins Anleihe – ein Beispiel

Sie haben eine Anleihe mit einem Nominalwert von 1.000 € und mit einer Laufzeit von 5 Jahren erworben. Der Nominalzins Anleihe beträgt 4,5%.

Sie erhalten nun jährlich einen Betrag von 45 €. In 5 Jahren sind das 225 €.

Zusammen mit der Rückzahlung der 1.000 € am Ende der Laufzeit haben Sie insgesamt 1.225 € aus dieser Investition erhalten.

Der Erwerber einer Anleihe fungiert faktisch als Kreditgeber.

Die Besonderheit ist, dass er nicht als Bank handelt, sondern als Käufer eines Finanzprodukts.

Nominalzins Anleihe – wie sicher ist die Zahlung?

Anleihen werden von Unternehmen, Banken, wirtschaftlichen Organisationen oder Staaten ausgegeben.

Der Emittent bürgt mit seiner wirtschaftlichen und finanziellen Kraft für die Realisierung des Nominalzinses Anleihe und die Rückzahlung des Kaufbetrages.

Begehrt sind Anleihen von Anbietern mit guter Bonität oder Unternehmen auf Erfolgskurs.

Staaten haben den Vorteil, dass sie mit der ganzen Kraft ihres Gemeinwesens für die Anleihe bürgen können.

Vor dem Kauf einer Anleihe ist die Information über den Anbieter wichtig.

Das Ranking der Länder mit den besten Schuldnerqualitäten findet man im Internet.

Nominalzins Anleihe: Fazit

Der Nominalzins Anleihe liegt höher als bei traditionellen Sparprodukten und verspricht damit bessere Rendite.

Ein Kauf bzw. die Länge der Laufzeit sollte jedoch von der Qualität des Anbieters abhängig gemacht werden.

17. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Daniela Kunath
Von: Daniela Kunath. Über den Autor

Daniela Kunath arbeitet als freie Autorin für verschiedene Projekte. Persönlich interessiert sie sich seit vielen Jahren für den Bereich Finanzen und Investments und gibt dieses Wissen passioniert an interessierte Leser weiter.