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Ölpreis-Prognose – keine großen Schwankungen erwartet

Der Ölpreis betrifft Anleger, die auf Aktien von Rohstoff- und Ölkonzernen wie auf BP, Total oder Exxon Mobil gesetzt haben und auch Privatverbraucher. Steigt der Ölpreis, wird auch das Benzin an den Zapfsäulen teurer. Wer seine Heizöltanks auffüllen will, muss tiefer in die Tasche greifen.

Viele Anleger, Autofahrer und Ölheizungsbesitzer fragen sich daher, wie sich der Ölpreis wohl in den nächsten Jahren entwickeln wird. Eine Ölpreis-Prognose ist schwierig, da die Preisentwicklung von verschiedenen Faktoren abhängt. Der Preis kommt zwar durch Angebot und Nachfrage zustande, doch auch Umwelteinflüsse, eine Änderung der geopolitischen Lage, eine Konjunkturflaute oder ein Produktionsrückgang in einem großen Ölförderland haben Auswirkungen auf den Preis.


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USA fördert so viel Öl wie seit Jahren nicht mehr

Ein Beispiel für die unterschiedlichen Einflussfaktoren: Die Kältewelle in den USA ließ den Ölpreis Anfang 2014 zwar kurz anziehen, insgesamt gehen Marktbeobachter für 2014 aber von stabilen Preisen aus. Der Grund: In den USA hat die Ölförderung ein so hohes Niveau erreicht wie seit 25 Jahren nicht mehr. Es wird nicht nur massiv Öl aus dem Boden geholt, auch wurden in 2013 neue Ölfelder im Golf von Mexiko entdeckt.

Grundsätzlich wollen Förderländer wie Libyen, Irak und der Iran ihre Ölexporte weiter steigern. Einige Marktbeobachter fürchteten für 2013-2014 sogar schon wieder einen Angebotsüberhang an den Märkten, was eine Ölpreis-Prognose zusätzlich erschwert.

Ölpreis-Prognose – das erwartet die IEA

Trotz der steigenden Förderung erwarten Analysten und die Internationale Energieagentur (IEA) keinen Preisverfall beim Öl. Ursächlich hierfür ist zum Beispiel die anziehende Weltkonjunktur. Bei der Internationalen Energieagentur (IEA) rechnet man damit, dass die Ölförderländer außerhalb der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) wie die USA, ihre tägliche Ölproduktion in 2014 um 1,7 Mio. Barrel auf 56,4 Mio. Barrel steigern werden.

Auch die Rohöl-Nachfrage steigt stetig an: Lag sie etwa in 2013 bei 1 Mio. Barrel pro Tag, erwartet die Internationale Energieagentur (IEA) für 2014 Anstieg auf 1,1 Mio. Barrel pro Tag. Der Preis der US-Ölsorte WTI (West Texas Intermediate) bewegte sich in den vergangenen Jahren in einer engen Spanne zwischen 80 bis 110 US-$. Bei der Deutschen Bank wagt man eine Ölpreis-Prognose und geht davon aus, dass der Ölpreis weiter in dieser Spanne bleiben wird.

Ölpreis: Langfrist-Prognose hängt von vielen Faktoren ab

Insgesamt ist die geopolitische Lage auf den weltweiten Ölmärkten vergleichsweise stabil. In wichtigen Förderländern wie in Libyen, Iran und Irak hat sich die politische Lage beruhigt, was sich jedoch ändern kann. Insbesondere der Iran möchte seine Ölförderung deutlich anheben, sodass kurzfristig eher keine größeren Preisausschläge beim Öl nach oben zu erwarten sind.

Zwar erwartet die OPEC langfristig einen deutlichen Anstieg bei der täglichen Ölnachfrage auf mehr als 108,5 Barrel pro Tag bis 2035. Doch Privatanleger sollten sich nicht blind auf langfristige Prognosen verlassen, zumal noch nicht absehbar ist, wie sich ein Boom bei Elektrofahrzeugen auf die Ölnachfrage auswirkt. Anleger sollten demnach vorsichtig agieren und nicht blindlings auf einen steigenden Ölpreis setzen.

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4. Februar 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands