Einer der größten Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen steigerte den Umsatz gegenüber den ersten drei Quartalen des Vorjahres um +16% auf 374,4 Mio. Euro. Es geht um Rosenbauer, der Feuerwehrautobauer aus Österreich. Das operative Ergebnis (EBIT) konnte sogar um +27% gesteigert werden und der Gewinn stieg um +54%. Das zeigt uns: Rosenbauer wird immer profitabler.
Auch in Zukunft wird das aller Wahrscheinlichkeit nach so weitergehen, denn der Auftragseingang wurde erneut gesteigert. Diese Entwicklung ist auch auf den im 1. Halbjahr verbuchten Großauftrag aus Saudi-Arabien im Wert von 100 Mio. Euro zurückzuführen.
Schon wieder ein neuer Rekordauftragsbestand
Der Auftragsbestand lag per 30. September 2009 mit 553,2 Mio. Euro um +31% über dem Vorjahreswert. Die positive Auftragseingangsentwicklung der letzten Monate und der dadurch erreichte Rekordauftragsbestand bescheren aus heutiger Sicht den Produktionsstätten bis ins 3. Quartal 2010 eine gesicherte Auslastung.
Selbst wenn das Produktionsvolumen zurückgehen sollte, ist Rosenbauer sehr gut aufgestellt. Das Unternehmen könnte mit kurzfristigen Maßnahmen auch massive Einbrüche gut abfedern. Durch den Abbau von Leiharbeitnehmern kann das Produktionsvolumen schnell zurückgefahren werden, ohne sofort Stammpersonal abbauen zu müssen.
Porträt:
Die Rosenbauer International AG wurde 1886 gegründet und gehört weltweit zu den 3 größten Herstellern von Feuerwehrfahrzeugen. Hauptkonkurrenten sind die US-Konzerne Oshkosh Truck und Federal Signal. Mit einer umfassenden Palette modernster Löschfahrzeuge, Hubrettungsgeräte sowie feuerwehrspezifischer Sicherheitsausrüstung deckt Rosenbauer das gesamte Spektrum der Branche ab. Das Unternehmen ist in 9 Ländern auf 4 Kontinenten vertreten. HV: 21.05.2010 (Quelle: Die Aktien-Analyse)
Jedes Jahr 20% mehr Gewinn
In den letzten 5 Jahren konnte das Unternehmen die Eigenkapital-rendite von rund 13 auf jetzt fast 26% steigern. Bei einem durchschnittlichen Gewinnwachstum von 19,7% p.a. ist die Eigenkapitaldecke von 35% mehr als ausreichend.
Die Masse hat es noch nicht erkannt
Die Börse hat die guten fundamentalen Daten noch nicht erkannt. Der Kurs hinkt dem inneren Wert weit hinterher, obwohl die Bewertung der Aktie immer günstiger geworden ist.
Nach meinen Berechnungen beträgt der Unterschied zum wahren Wert mindestens 40%. Die Börse wird dies bald erkennen. Sie sollten bis dahin unbedingt investiert sein bzw. bleiben.
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