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Offener Immobilienfonds der DeAWM – wirklich ein offenes Investment?

Immobilienfonds haben gerade in den vergangenen Jahren meist nur negative Schlagzeilen gemacht: Das liegt vor allem daran, dass es immer häufiger sogar zu Schließungen von Fonds kam. Einige Anleger haben dabei sehr viel Geld verloren. Im Oktober des Jahres 2014 legte eine Tochter der Deutschen Bank, die Deutschen Asset & Wealth Management (DeAWM), wieder einen offenen Immobilienfonds auf.

Der Grundbesitz Fokus Deutschland begann zu Beginn Oktober 2014 mit dem Vertrieb und richtet sich vor allem an Privatanleger. Das kann man auch daran erkennen, dass die Mindestzeichnungssumme nur 50 € beträgt.

Bis zum Ende des Jahres 2016 will das Fondsmanagement bis zu 700 Mio. € Eigenkapital einsammeln und dann auch voll investieren.

Fondsmanagement lässt verschiedene Investitionsmöglichkeiten offen

Bei der Auswahl der Objekte hielt sich das Fondsmanagement vor Vertriebsbeginn noch alle Türen offen. So hieß es in der Pressemitteilung, dass „der neue Fonds den Aufbau eines breit diversifizierten Immobilienportfolios mit Gebäuden an ausgewählten Standorten und verschiedenen Nutzungsarten mit dem Investitionsschwerpunkt Deutschland anstrebt.“

Das hört sich einerseits nach einem großen Gemischtwarenladen an. Andererseits hält sich das Fondsmanagement so aber auch die verschiedensten Investitionsmöglichkeiten offen.


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Offener Fonds – eine langfristige Geldanlage

Grundsätzlich ist es zunächst einmal ein positives Signal wenn jetzt einer der großen Namen der Branche wieder einen neuen offenen Immobilienfonds auf den Markt bringt. Dieser Anlageform sollte man aber dennoch skeptisch gegenüber treten.

Zwar wird der Fonds als offene Form angeboten, dennoch sind Kunden auch in vielem eingeschränkt. Denn die Kunden müssen das Kapital in dem Fonds langfristig anlegen. Die Mindestanlagedauer beträgt hier zwei Jahre und die Kündigungsfrist liegt bei einem Jahr. Zudem wird bei der Rückgabe von Anteilen bis Ende 2019 ein Abschlag von 2% erhoben, der dem Fondsvermögen zu Gute kommt.

Offener Immobilienfonds – wirklich ein offenes Investment?

Bei diesen vielen Bedingungen und Einschränkungen kann man nur noch teilweise von einem wirklich offenen Investment sprechen. Zudem sind die Kunden hier auch vom Geschick der Fondsmanager abhängig.

Und ein Fonds der zu dieser Zeit startet, bringt auch einen Nachteil mit sich: In vielen Regionen sind die Preise jetzt schon deutlich gestiegen und liegen auf einem hohen Niveau. Da wird es immer schwieriger attraktive Renditen für die Fondskunden zu erzielen.

Fazit: Aus langjähriger Erfahrung auf dem Immobilienmarkt kann nur jedem Investor geraten werden: Es gibt eine deutlich renditestärkere Anlageform für Sie: Und zwar das eigene Immobilieninvestment. Denn das bietet viel mehr Chancen als ein offener Immobilienfonds und außerdem hat man hier die Entscheidung über den Erfolg selbst in der Hand.

25. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sven Johns. Über den Autor

Sven R. Johns ist Rechtsanwalt und war 15 Jahre Bundesgeschäftsführer des Immobilienverband IVD (bis Mitte 2012). Seit fast 20 Jahren ist er zunächst als Rechtsanwalt und dann als Geschäftsführer im Immobiliengeschäft vertraut.