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Online-Bewertung von Immobilienmaklern als Königsweg im Wettbewerb?

Haben Sie sich schon mit den Möglichkeiten der Online-Bewertung von Immobilienmaklern im Internet befasst? Wenn nicht: Zeit es zu tun.

In meinen letzten beiden Beiträgen* ging es um die Wettbewerbssituation von Immobilienmaklern. Diese wird auch durch diejenigen Immobilienvermittler verschärft, die sich ohne großartige Vorkenntnisse einfach in den Beruf hineinbegeben.

Als Immobilienmakler mit Erfahrung, Kompetenz und einigem Berufsethos müssen Sie mit dieser Situation umgehen.

Nach Lösungsansätzen suchten auch die Experten, die an einem Pressegespräch dazu teilgenommen haben.

1. Zugangsbeschränkungen für Immobilienmakler

2. Service, Service, Service

Das sind die bisherigen Antworten, um die es dabei ging.

Besonders gut gefallen hat mir der Satz: „Makler müssen wieder beginnen zu makeln“, den Dirk Wohltorf als Vorsitzender des IVD in Berlin dazu gesagt hat.

3. Lösungsansatz: Kann auch das Internet helfen?

Wir alle stellen sicherlich fest, dass das Internet den Markt deutlich transparenter macht. Über Immobilienportale im Internet bekommt der Verbraucher einen umfassenden und wichtigen Marktüberblick.


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Allerdings bieten die Portale auch Unkundigen und schwarzen Schafen die Möglichkeit, viele Interessenten zu erreichen.

Die professionellen Makler müssen reagieren:

Das Internet sorgt für mehr Transparenz, denn Makler können inzwischen online bewertet werden.

Damit Verbraucher künftig schlechte von guten Maklern unterscheiden können, hat das Immobilienportal Immobilienscout  eine Maklerbewertung eingeführt.

Dazu sagt der CEO von Immobilienscout, Mark Stilke:

„Mit unserer Bewertung bringen wir Transparenz in den Anbietermarkt und trennen die Spreu vom Weizen.

Guten Maklern bieten wir damit eine Bühne, um ihre Serviceleistung glaubhaft zu präsentieren, die schlechten werden es hierdurch künftig schwerer haben.

Ich bin davon überzeugt, dass in wenigen Jahren kein Makler mit schlechten Bewertungen noch einen Auftrag bekommen wird.“

Viele Makler begegnen der Online-Bewertung ihrer eigenen Dienstleistung mit sehr großer Skepsis. Bislang scheint die Ablehnung gegenüber der Online-Bewertung zu überwiegen.

Ich kann diese Skepsis nicht verstehen und kann Sie nur ermuntern, sich mit den verschiedenen Online-Bewertungssystemen von und für Immobilienmakler zu befassen.

1.    Online-Bewertung ist bereits geübt

Auf Amazon, bei Tripadvisor und auf anderen Portalen schauen die allermeisten Internetnutzer nach, wie ein Produkt oder ein Verkäufer oder ein Online-Shop bewertet sind, bevor sie etwas kaufen.

2.    Online-Bewertung hat Empfehlungscharakter

In den meisten Online-Bewertungen steckt eine Empfehlung. 5 Sterne bedeutet kaufen und 3 Sterne bedeutet, dass es für die meisten Benutzer ok ist, aber ein oder zwei Ausnahmen die Bewertung nach unten ziehen.  Weniger als 2 Sterne macht es vielfach schwierig.

3.    Online-Bewertung kommt sowieso

Warum sollte ausgerechnet die Immobilienbranche keine Online-Bewertungen im Internet bekommen? Wenn alles andere bewertet wird, dann werden auch Immobilienfirmen bewertet.

Und weil das so ist, sollten Sie sich aktiv mit den Online-Bewertungen auseinander setzen. Immobilienscout 24, makler-empfehlung, ekomi und andere Portale sind auf dem Weg, dass die Online-Bewertung von Immobilienmaklern zur Normalität im Internet gehört.

Und ein Blick in die USA zeigt, dass dort die Nutzer und die Immobilienmakler erheblich weiter sind. Dort gehört die Online-Bewertung inzwischen zum selbstverständlichen Bestandteil des Online-Exposees.

Wenn also das Internet einerseits mehr Transparenz erzeugt, dem Kunden ein Marktüberblick verschafft, den er normalerweise nur vom Makler bekommt, dann sollten Immobilienmakler auch die Vorteile des Internets für sich nutzen. Die Transparenz führt zur Online-Bewertung. Sie sollten dabei sein.

*Den ersten Beitrag zur Reihe „Wettbewerb und Konkurrenz“ können Sie unter dem folgenden Link abrufen:

Mehr Konkurrenz für Immobilienmakler – hilft das Internet?

15. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sven Johns. Über den Autor

Sven R. Johns ist Rechtsanwalt und war 15 Jahre Bundesgeschäftsführer des Immobilienverband IVD (bis Mitte 2012). Seit fast 20 Jahren ist er zunächst als Rechtsanwalt und dann als Geschäftsführer im Immobiliengeschäft vertraut.