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Online Broker: Kleinanleger sollten vorsichtig agieren

Auch Anleger mit vergleichsweise wenig Kapital möchten auf den Finanzmärkten mitmischen – Online Broker für Kleinanleger machen’s möglich.

Zahlreiche Online Broker bieten hierfür ihre Dienste im Internet an.

Deren Dienste sollten jedoch hinsichtlich ihrer Leistungen und ihrer Gebührenmodelle genauer betrachtet werden.

Insbesondere die großen Kostenunterschiede machen es dem Kleinanleger nicht gerade leichter, den richtigen Online Broker ausfindig zu machen. Ein genauer Vergleich der Online Broker ist dringend anzuraten.

Online Broker: Kleinanleger in Gebührenfalle

Kleinanleger verfügen in der Regel nicht über große Geldmittel für kostenintensive Investitionen.

Sie sollten deshalb darauf achten, ihre Ersparnisse in erster Linie nicht in die anfallenden Gebühren ihres Depots fließen zu lassen, sondern in ihre Geldanlagen.


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Für Kleinanleger ist also die Höhe der Gebühren von zentraler Bedeutung. Einige Gebührenordnungen sind hierbei komplizierter als andere.

Zu nennen wäre an dieser Stelle der aktive Handel mit Wertpapieren. Vor allem die Gebühr für eine Wertpapierorder kann den Gebührenrahmen sprengen.

Einige Online Broker bieten zwar eine Flatrate für diese Order an, werden diese jedoch prozentual berechnet, übersteigen sie schnell das Volumen dieser Flatrate. Das kann also eine sehr kostenintensive Falle für den Kleinanleger werden.

Eine weitere Kostenfalle lauert für Kleinanleger auch bei der telefonischen Durchsage seiner Order. Bis zu 10 Euro Extra-Gebühr erheben etliche Online Broker, wenn die Order per Telefon statt online getätigt wird. Dies ist vor Vertragsschluss abzuklären.

Kleinanleger: Online Broker vergleichen

Kleinanlegern ist unbedingt ein Vergleich der Online Broker ans Herz zu legen. Auf zahlreichen Vergleichsportalen kann ein Investor den passenden und kostengünstigsten Broker für seine individuellen Ansprüche finden.

Tabellarisch werden auf diesen Internetvergleichsportalen die Online Broker für Kleinanleger aufgelistet, um dann möglichst übersichtlich die Konditionen jeweils vergleichen zu können.

Hohe Gebühren bei Filialbanken

Die Gebühren der Online Broker sollten nicht nur untereinender verglichen werden. Auch der konventionelle Weg über eine Filialbank sollte näher betrachtet werden.

Insbesondere Einsteigern ist das persönliche Gespräch in einer Filialbank anzuraten. Ein intensives Gespräch mit einem Finanzspezialisten der Bank dient in allen Fällen der besseren Verständlichkeit der Möglichkeiten eines Kleinanlegers auf dem Börsenparkett.

Jedoch sollten die Gebühren der Filialbanken immer auch mit den Online-Angeboten verglichen werden. Gerade Aktiendepots sind bei den großen Banken verhältnismäßig kostspielig.

Im Gegensatz zu Filialbanken können Online Broker die Kosten für Kleinanleger minimieren. Während die meisten Filialbanken die jährliche Depotgebühr für den Verwaltungsaufwand einfordern, verzichten viele Online Broker auf diese Gebühr.

Diese Kostenreduzierung bei Online Brokern ist durch den Verzicht auf Kundenberater und die nicht vorhandene Filiale zu erklären. Somit muss jeder Kleinanleger für sich selbst entscheiden, wo für ihn die Präferenzen liegen – in der persönlichen Betreuung oder der Kostenersparnis.

17. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.