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Online Broker: Hebelprodukte günstig handeln

Hebelprodukte sind in erster Linie Finanzderivate, die überproportional von Kursänderungen des zugrunde liegenden Basiswertes profitieren.

Rein rechtlich gesehen sind Hebelprodukte Schuldverschreibungen von Banken (Emittenten).

Mit Hebelprodukten kann ein Anleger selbst mit geringem Kapitaleinsatz hohe Gewinne erzielen. Dabei sollte man jedoch das Verlustrisiko nicht außer Acht lassen. Hebelprodukte sind zum Beispiel Optionsscheine, Futures oder Knock-out-Scheine.

Online Broker: Hebelprodukte im Sekundentakt

Inzwischen haben sich bestimmte Online Broker auf den Handel mit Hebelprodukten spezialisiert. Dabei kann der Anleger im Sekundentakt auf kleinste Kursänderungen wetten – sei es bei Aktien, Rohstoffe oder Währungen.

Viele Online Broker bieten inzwischen gehebelte Produkte an, wobei lediglich die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung notwendig ist.

Einen solchen direkten Zugang zu Hebelprodukten bieten Online-Plattformen wie FX Direkt, Alpari oder Forex Capital Markets, WH SelfInvest, DeltaStock, Gekko Capital Markets, aber auch traditionelle Online Broker wie die comdirect, Cortal Consors, DAB Bank oder SBroker an.


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Auf Hebelprodukte haben sich insbesondere sogenannte CFD-Broker oder Future Broker spezialisiert.

So lassen sich beispielsweise über die FX Direkt Bank mehr als 730 Produkte (Forex, CFDs, Gold, Silber etc.) an der CONTREX handeln und dies zu günstigen Konditionen (0,6 Pips Spread im Euro/US-Dollar).

Zur Auswahl stehen 200 Währungspaare, die gehandelt werden können. Die Depotführung ist kostenlos, die Kontoeröffnung ist bereits ab 2.000 Euro möglich.

Zudem gibt es keine Mindestmengen- und Ordergebühren. Anleger, die zum Beispiel Orders für 10.000 US-Dollar aufgeben, zahlen bei manchen Online Brokern gerade einmal 2,00 US-Dollar Gebühren.

Hohe Renditen stehen hohen Risiken gegenüber

Der Anleger kann aufgrund des Hebels bereits mit kleinem Kapitaleinsatz bei geringen Änderungen an der vierten oder fünften Nachkommastelle bei Wechselkursen hohe Gewinne realisieren.

Beispiel: Ein Anleger kauft einen Kontrakt in Höhe von 50.000 Euro, muss dafür aber nur 500 Euro investieren. Der Hebel liegt dabei bei 100:1. Wenn der Kurs um ein Prozent im Wert steigt, kann der Anleger einen Gewinn von 100 Prozent realisieren.

Genauso hoch ist aber auch das Verlustrisiko. Fällt der Kurs um ein Prozent, ist das gesamte investierte Geld weg. Damit droht bei jedem Handel ein Totalverlust.

Für Anleger, die besonders risikofreudig sind, bieten manche Online Broker inzwischen sogar das Handeln von Produkten mit einem Hebel von 500:1 an.

Experten raten Anfängern zu Testkonten

Die Zugangsbarrieren für Privatanleger sind gering, da die Transaktionskosten und Mindestanlageanforderungen bei Online Brokern sehr niedrig sind. Allerdings warnen Kritiker immer wieder vor dem Zocken mit Währungen, Rohstoffen und anderen Finanzderivaten.

Die geringen Änderungen des Basiswertes sind oft nicht fundamental begründet und ähneln manchmal eher einem Glücksspiel als einer Geldanlage.

Experten empfehlen Anfängern daher zunächst ein Testkonto einzurichten, um mit virtuellem Spielgeld erste Erfahrungen zu sammeln. Solche Demo-Konten bieten inzwischen viele Online Broker an.

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23. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands