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Optionen handeln ist nicht schwer: Die Grundlagen

Optionsscheine werden in Deutschland von Banken angepriesen, Optionen jedoch verschwiegen. Deshalb schrecken immer noch einige Anleger zurück, wenn Sie Optionen hören.

Und dabei ist der Optionen-Handel doch ganz einfach!

Mehr zum Thema: Optionen sind besser als Optionsscheine: 3 unschlagbare Gründe

Optionen handeln leicht gemacht

Optionsscheine sind von Optionen abgeleitet und beinhalten viele der Eigenschaften von Optionen. Wenn Ihnen Optionsscheine geläufig sind, gilt das aber auch genau umgekehrt.

Basiswert, Call oder Put sowie Laufzeit der Option sind die wichtigen Merkmale, so wie bei Optionsscheinen.

Optionen und Optionsscheine: Die beiden wichtigsten Unterschiede

Optionsscheine werden von Banken emittiert, Optionen nicht. Optionen werden von Terminbörsen definiert. Daraus ergeben sich diese beiden entscheidenden Unterschiede und Vorteile von Optionen:

1. Optionen können im Kurs nicht manipuliert werden

Die Kurse von Optionsscheinen können durch ihre Emittenten zum Nachteil des Anlegers im Kurs manipuliert werden. Dass das gemacht wird, sagen die Emittenten auch im Kleingedruckten der Wertpapierbeschreibung.

Optionen haben keinen Emittenten, damit gibt es dieses Risiko nicht.


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2. Optionen haben kein Totalverlustrisiko durch Insolvenz eines Emittenten

Optionsscheine haben einen Emittenten. Optionsscheine sind damit Inhaberschuldverschreibungen. Das bedeutet beim Kauf: Sie leihen dem Emittenten Geld, dafür gibt Ihnen dieser ein Leistungsversprechen (Call- oder Put-Optionsschein).

Wird der Emittent insolvent, verfällt das ihm geliehene Geld. (Die Kunden von Lehman Brothers wissen davon ein Lied zu singen.) Es tritt der Totalverlust für den Anleger ein.

Optionen haben keinen Emittenten, damit gibt es auch dieses Risiko nicht.

Optionen und Optionsscheine: Weitere Unterschiede

Optionsscheine haben eine WKN oder ISIN. Optionen haben diese nicht. Optionen sind durch die Angaben Call/Put, Laufzeit und Basispreis eindeutig definiert.

Optionsscheine sind nicht standardisiert. Damit gibt es eine unüberschaubare und kaum vergleichbare Vielfalt von Optionsscheinen. Optionen sind standardisiert. Kennen Sie eine Option, kennen Sie alle Optionen. Eine extrem anlegerfreundliche Ausstattung.

Wie und wo Sie Optionen handeln können

Während Optionsscheine entweder direkt mit der Bank oder hauptsächlich über Frankfurt oder Stuttgart gehandelt werden, werden Optionen ausschließlich an entsprechenden Terminbörsen gehandelt.

Die besten Optionen-Broker – So maximieren Sie Ihre Gewinne um ein Vielfaches

Um also z.B. Empfehlungen des Optionen-Profi optimal umzusetzen, ist es notwendig, dass Sie Optionen an der Eurex und an US-Terminbörsen handeln können.

Deshalb benötigen Sie für den Optionen-Handel einen persönlichen direkten Zugang zu den Terminbörsen, an denen Optionen gehandelt werden.

Diesen stellt Ihnen ein Dienstleister/„Vermittler“ bereit, nachdem er Ihnen die Börsentermingeschäftsfähigkeit erteilt hat. Diesen Vermittler nennt man Broker.

Ob Bank, Hausbank, Sparkasse oder jedes andere Geldinstitut: In dem Moment, in dem Sie direkt selbst an den Börsen handeln, ist der gewählte Vermittler zu den Börsen Ihr Broker.

Mit der Wahl des richtigen Brokers maximieren Sie Ihre Gewinne

Für diese oben genannte Dienstleistung – die Bereitstellung Ihres persönlichen Zugangs zu den Optionen-Börsen und die Weiterleitung Ihrer Kauf- oder Verkaufs-Orders für Optionen an die Terminbörsen – erheben die Geldinstitute Gebühren.

Diese Gebühren sind bei den verschiedenen Geldinstituten unterschiedlich hoch und in ihrer Struktur unterschiedlich festgelegt.

Leser haben uns von Bankgebühren in dreistelliger Höhe für den Kauf oder Verkauf eines einzigen Kontraktes von Optionen berichtet. Zum Vergleich:

Günstige Broker verlangen zwischen 1,50 € und 4,00 € für ein Optionen-Geschäft. Sie sehen: Günstige Gebühren sind ein sehr wichtiger, geradezu ein entscheidender Faktor für Ihre Gewinn-Optimierung.

Damit Ihre Gewinne aus dem Optionen-Handel nicht durch unnötig hohe Gebühren stark beeinträchtigt werden, sollten Sie den für Sie günstigsten Broker auswählen. Ich empfehle die Broker Interactive Brokers, Agora Systems, Lynxbroker, ADIF Brokerage und Cap Trader.

Mehr zum Thema: Wie gut kennen Sie sich mit Optionen aus? Testen Sie Ihr Wissen!

2. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.