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Optionen: Traden Sie nur, was Sie verstehen

Oft werde ich gefragt, ob ich nicht auch Trades auf Währungen empfehle. Ganz selten mache ich das sogar.

Aber meine Antwort lautet meist: Währungen werden derart massiv durch die Politik beeinflusst, dass eine Kursprognose nahezu unmöglich ist.

Denn wer kann schon die Irrungen und Wirrungen der Politik voraussagen? – Also, ich nicht.

Daher handle ich nur Aktien oder Optionen auf Aktien von Unternehmen, deren Geschäftsmodell ich auch verstehe. Genau das empfehle ich auch Ihnen für Ihre selbst recherchierten Trades.

Da es bei von mir ausgesprochenen Empfehlungen um das Geld der Anleger geht, die mir vertrauen, bin ich besonders vorsichtig.

Nun will ich mich nicht als Vorbild darstellen, aber ein bisschen etwas von meinen Überlegungen wünschte ich auch so manchem der Verwalter unserer Steuergelder, die diese doch treuhändisch verwalten (sollten).

Nun lässt sich sicher auch auf Währungen spekulieren, auch wenn es nicht mein Ding ist – dann aber doch bitte ausschließlich mit eigenem Geld (eine simple Selbstverständlichkeit)!

Call-Optionen absichern mit Put-Optionen

Wenn ich Call-Optionen empfehle, rate ich dringend dazu, diese mit Put-Optionen abzusichern. Denn die Sicherheit steht bei allen Empfehlungen im Vordergrund.

Erst geht es um Kapitalsicherung, dann um Kapitalvermehrung. Von dieser Reihenfolge weiche ich nicht ab.

Nun kommt eine Wiederholung: Bei meinen Empfehlungen geht es um das Geld der Anleger, die mir vertrauen. Da bin ich besonders vorsichtig.


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Nun will ich mich nicht als Vorbild darstellen, aber ein bisschen etwas von meinen Überlegungen wünschte ich auch manchem Verwalter unserer Steuergelder, die diese doch treuhändisch verwalten (sollten).

Kämmerer veruntreuen Ihr Geld

„Auf Währungen ausschließlich mit eigenem Geld spekulieren“, habe ich oben geschrieben. Man hat Gewinn-Chancen, und vor allem: Man trägt das Risiko selbst. Und was macht ein Teil unserer Kommunen?

Deren Kämmerer (das sind die für die finanziellen Angelegenheiten einer Kommune Verantwortlichen) spekulieren fröhlich drauf los; aber nicht mit eigenem Geld, sondern mit dem, das sie treuhändisch für uns verwalten (sollten) und mit dem sie ihre kommunalen Aufgaben wahrnehmen (sollten).

Die davon betroffenen Kämmerer fühlten sich besonders schlau. Sie nahmen für ihre Kommune – z. B. die Stadt Essen – Gelder auf, aber in Schweizer Franken.

Sie glaubten, diese Kredite seien billiger als die in Euro. Es lässt sich nicht drum herum reden (auch wenn es nun versucht wird): Sie haben mit den ihnen treuhändisch anvertrauten Steuergeldern gezockt.

Da die Schweizer Nationalbank den Mindestkurs von 1,20 Schweizer Franken je Euro nicht mehr verteidigt, hat sich dieser auf Parität (1 Schweizer Franken je 1 Euro) eingependelt.

Konnte die Stadt Essen früher mit 1 € etwa 1,20 Schweizer Franken zurückzahlen, kann sie mit 1 € jetzt nur noch 1 Schweizer Franken zurückzahlen.

Auf diese Wiese sind die Schulden der Stadt Essen ca. um sage und schreibe 70 Mio € gestiegen. Andere Kommunen bzw. Kämmerer haben ähnlich verantwortungslos gehandelt.

Diese 70 Mio. nenne ich veruntreutes Geld, das eigentlich dem Steuerzahler gehört.

Indirekte persönliche Bereicherung gegeben

Die für den (wie ich es nenne) Betrug am Steuerzahler Verantwortlichen haben sich dabei nicht direkt persönlich bereichert.

Wäre die Zockerei mit dem treuhändisch zu verwaltenden Geld aber gut ausgegangen, wären sie die Helden – gute Karriere voraus. Damit ist eine persönliche Bereicherung aus meiner – wenn vielleicht auch nicht aus juristischer – Sicht gegeben.

Die Währungs-Turbulenzen konnte der Kämmerer also nicht ahnen?

Stimmt!

Einfache Antwort: Also durfte er auch nicht zocken (sollte mit Steuergeldern sowieso verboten sein)!

Außerdem konnte er sich gegen Währungs-Schwankungen absichern. Deshalb habe ich eingangs die Absicherung von Call-Optionen mit Put-Optionen angesprochen. – Geht doch ganz einfach!

Das wusste er nicht? – Kann sein…

Einfache Antwort: Also durfte er gerade dann nicht zocken (sollte mit Steuergeldern sowieso verboten sein)!

Staatsanwalt sollte prüfen

Ich meine, ein Staatsanwalt (also der Anwalt des Staates; Staat, das sind wir mit unseren veruntreuten Steuergeldern, damit ist der Staatsanwalt also unser Anwalt) sollte den Vorwurf der Veruntreuung von treuhändisch anvertrauten Geldern zumindest prüfen.

Passt das in einen Börsenkommentar?

Zugegeben, es ist nur am Rande ein Börsenkommentar. DAX 30 Index und Dow Jones kommen nicht vor, ebenso keine konkreten Aktien.

Immerhin habe ich ein paar Mal das Wort „Optionen“ gebraucht und um Währungs-Spekulationen ging es auch.

Fazit: Traden Sie nur, was Sie verstehen und prognostizieren können

Und doch lässt sich eine ganz einfache Empfehlung aus den katastrophalen Fehlern der betroffenen Kommunen ziehen:

Warren Buffett war in den letzten Jahren schon sehr erfolgreich. Und nimmt man ein paar Jährchen mehr, war er schlicht unschlagbar.

Eines seiner Erfolgrezepte: Er handelt nur mit Aktien und Optionen auf Aktien von Unternehmen, deren Geschäftsmodelle er versteht. So mache ich es auch. Genau das empfehle ich auch Ihnen.

21. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.