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Optionen vs. Optionsscheine: Der Vergleich

Optionen haben gegenüber Optionsscheinen klare Vorteile, Optionsscheine werden aber von Banken und Wertpapierhäusern, also den Emittenten, mit extrem viel Werbeaufwand gepuscht.

Wer die Werbung für Optionsschein zahlt, ist klar: Der Anleger. Wir haben für Sie verglichen – urteilen Sie selbst.

Optionen vs. Optionsscheine: Hebelkraft und Gewinne

Plus 100% Gewinn und mehr sind beim Optionen Trading nicht ungewöhnlich. Diese Gewinne sind bei Optionsscheinen auch möglich. Sowohl Optionen, als auch Optionsscheine ermöglichen damit den Handel mit relativ geringem Kapitaleinsatz.

Mit Call-Optionen erzielen Sie Gewinne, wenn die Märkte steigen. Das gilt auch für Call-Optionsscheine. Mit Put-Optionen erzielen Sie dann Gewinne, wenn die Märkte fallen. Das gilt auch für Put-Optionsscheine.

Optionen: Keine Kursmanipulation, kein Insolvenzrisiko des Emittenten

Angebot und Nachfrage bestimmen den fairen Preis von Optionen – kein Emittent, wie beispielsweise bei Optionsscheinen. Emittenten von Optionsscheinen können die Kurse zum Nachteil der Anleger manipulieren.

Und sie tun das auch. Der Anleger handelt bei Emittenten-Produkten im wahrsten Sinne des Wortes immer „gegen die Bank“. Bei Optionen gibt es keinen Emittenten, also kann auch kein Emittent die Kurse manipulieren.

Optionen haben keine Emittenten. Von daher gibt es auch das Risiko des Totalausfalls der investierten Gelder durch die Insolvenz des Herausgebers der Wertpapiere (Emittent) nicht. Ganz im Gegenteil dazu die Optionsscheine: Diese werden von Emittenten herausgegeben. Wird der Emittent insolvent (zahlungsunfähig), sind die in Optionsscheine investierten Gelder weg, der Käufer erleidet einen Totalverlust.


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Der Börsenplatz: Eurex vs. Euwax

Optionen werden an speziellen Terminbörsen gehandelt. Die Terminbörse Eurex wird wegen ihrer transparenten Regelungen beim Trading von unabhängiger Seite immer wieder gelobt. So zum Beispiel fast jedes Jahr von der SdK (Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger).

An der Euwax (Achtung: Nicht Eurex!) hingegen werden u.a. Optionsscheine gehandelt. „Kein Handel möglich“ heißt es dort oft. Das Nachsehen hat der Investor.

Absicherung von Aktien-Depots

Mit Put-Optionen erzielen Sie Gewinne, wenn die Märkte fallen. Aktien und Fonds verlieren in dieser Zeit Geld. Aktiendepots können Sie deshalb mit Put-Optionen perfekt absichern. Das ist mit Put-Optionsscheinen nicht mit ausreichender Sicherheit möglich.

Der Grund: Gerade bei Crashs, wenn Puts ihre Stärke ausspielen, steigt das Risiko einer Bankenpleite und damit einhergehend der Totalverlust, der z.B. in Put-Optionsscheine investierten Gelder.

Dann ist gegebenenfalls nicht nur die Absicherung verloren, sondern darüber hinaus entstehen zusätzliche Verluste durch den Totalausfall, der in entsprechende Optionsscheine investierten Gelder. Das ist bei Optionen ausgeschlossen, denn Emittenten gibt es nicht.

Zudem ist gerade in schwierigen sehr volatilen Märkten immer wieder zu beobachten, dass die Emittenten der Optionsscheine schlechte oder gar keine Preise stellen. Oft werden dabei die Geld-/Brief Spannen zu Lasten der handelswilligen Optionsscheinbesitzer oder -käufer sehr stark ausgeweitet. Beide Vorgehensweisen schützen die Emittenten (vor möglichen eigenen Verlusten) und gehen aber stets zu Lasten der Investoren.

Die Ausstattung der Anlageprodukte

Optionen haben eine klar geregelte und standardisierte Ausstattung. Diese ist in wenigen Zeilen zusammengefasst. Kennen Sie die Ausstattung einer Option, kennen Sie alle.

Bei Optionsscheinen müssen Sie erst bis zu 150-DIN-A4-Seiten (!) lesen, um wirklich zu wissen, auf was Sie sich einlassen. Und diese 150 Seiten müssen Sie bei jeder neuen Investition neu studieren. Denn keine Ausstattung eines dieser Emittenten-Derivate gleicht der anderen.

Fazit: die dort festgehaltenen Bestimmungen der Emittenten schützen diese und sind eher zum Nachteil für die Investoren. Ein Beispiel: Die Ausgeber der Optionsscheine übernehmen keine Verantwortung für faire Kurse und eine regelmäßige Kursstellung auch in unruhigen Börsenzeiten. Zumeist wird dies mit „technischen“ Rahmenbedingungen begründet. Warum in besonders volatilen Marktsituationen (z.B. bei überraschenden Zinsentscheidungen von Notenbanken) anschließend alle Emittenten mehr oder weniger große „technische Probleme“ haben, ist nur eingeschränkt erklärbar.

Optionen Trading direkt in den USA: „Ein Kinderspiel“

Beim Optionen-Handel ist es eine Selbstverständlichkeit, direkt im Mutterland der Börse, den USA, zu handeln. Das ist ganz einfach und zu günstigen Konditionen möglich. Mit Optionen nutzen Sie jede Chance. Bei Optionsscheinen bestimmt der Emittent, was gehandelt wird. Und auf unzählige attraktiven Gewinnchancen durch US-Aktien gibt es kein Produkt dieser Anbieter.

Hinzu kommt: Im Mutterland der Börsen, in den USA, sind Optionsscheine wegen ihrer Manipulationsanfälligkeit verboten. Optionen sind in den USA das Standard-Hebelprodukt. Dieses Verbot in den USA spricht Bände.

Fazit: Option oder Optionsschein?

Optionen haben gegenüber Optionsscheinen so klare Vorteile, dass es ein Wunder ist, dass Optionsscheine überhaupt auf dem Markt sind.

Einige der Vorteile der Optionen bieten Ihnen auch Optionsscheine, insbesondere mit der richtigen Strategie. Aber: Vor allem die beiden Nachteile (Kursmanipulation und Insolvenzrisiko des Emittenten) sind K.O.-Kriterien für Optionsscheine. Eindeutiger Sieger sind die Optionen.

2. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.