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Optionsschein – Hebelberechnung zeigt Chancen und Risiken

Optionsscheine sind wie Wetten.

Sie verbriefen das Recht, eine Aktien zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen bzw. zu verkaufen, und zwar zu einem festgelegten Preis.

Optionsschein-Hebelberechnung – die Grundlagen

Der Sinn solcher Wetten erklärt sich nicht aus dem Wunsch nach Nervenkitzel mancher Anleger, sondern vielmehr aus dem vielfältigen Bedarf, einen Aktienkurs abzusichern.

Dazu ist es notwendig, die Wirkung eines Optionsscheins, seinen Hebel, zu kennen: mittels Hebelberechnung.

Optionsscheine beziehen sich sich auf Aktien, und deren Wert schwankt während der festgelegten Laufzeit. Entsprechend verändert sich der Wert der Optionen.

Der so genannte innere Wert einer Option entspricht der Differenz aus dem Kurs, den sie verbrieft, und dem aktuellen Kurs einer Aktie.


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Denn diese Differenz sind Verkäufer und Käufer einer Option bereit zu akzeptieren, damit das Basispapier am Fälligkeitstag den Eigentümer wechselt.

Vergleicht man also die prozentuale Veränderung des Aktienkurses mit der daraus resultierende Veränderung der Differenz zum Ausübungskurs – ebenfalls in Prozent –, so stellt man fest, dass sich der Optionswert deutlich stärker bewegt. Das ist die Hebelwirkung oder auch Leverage-Effekt.

Zum Vergleich: am 1. März kostet die Aktie der Industrie AG 100 Euro. Bis zum 1. Juni steigt der Kurs auf 130 Euro. Dann hätte man beim Kauf der Aktie zum Ausgangszeitpunkt nach 3 Monaten 30 Euro Gewinn bzw. 30% Rendite gemacht.

Jetzt gibt es aber noch eine Option, das Papier der Industrie AG am 1. Juni zu 80 Euro zu kaufen. Diese Option kostet am 1. März 100 Euro (aktueller Kurs) – 80 Euro (Bezugspreis) = 20 Euro.

Zum 1. Juni würde der Wert auf 50 Euro (wiederum Differenz aktueller – Bezugspreis) gestiegen sein. Das entspräche einem Nominalgewinn von 30 Euro, wäre aber wegen des deutlich geringeren Kapitaleinsatzes eine Rendite von 150%.

Aussagekraft der Hebelberechnung bei Optionen hat Grenzen

Unter Berücksichtigung des so genannten Bezugsverhältnisses (wie viele Optionsscheine erforderlich sind, um eine Aktie zum festgelegten Preis zu handeln) findet man häufig folgende Formel zur einfachen Hebelberechnung bei Optionsscheinen:

Kurs des Basiswerts (Aktie) * Bezugsverhältnis

———————————————————– = Hebel

Kurs des Optionsscheins

Damit gibt der Hebel an, wie viel Basispapiere man für einen Optionsschein handeln kann. Man sagt auch, der Hebel gibt den Investitionsgrad an.

Diese Kennzahl erlaubt keine Aussage darüber, um wie viel Prozent sich der Preis eines Optionsscheins verändert, wenn sich der Kurs des Basispapiers um 1 Prozent bewegt.

Dazu berechnen Anleger eine andere Kennziffer: das so genannte Omega oder „effektiven Hebel“.

13. September 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Marcus Schult. Über den Autor

Finanzen sind sein Leben: Mit dem richtigen Gespür für Wirtschaft- und Finanzthemen ausgestattet liefert der ehemalige ARD-Mann das richtige Know-How.