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So handeln Sie richtig: Optionsschein-Strategie mit Erfolgshebel

Die Strategie eines ETF (Exchange Traded Funds) – eines börsengehandelten Fonds – macht von sich reden. Es geht um die Optionsschein-Strategie „Covered-Call“, mit der ein Index – hier der Dax – übertroffen werden soll.

Der Erfolg ist vergleichsweise mäßig, wie wir Ihnen hier zeigen – inklusive einer Alternative.

Optionsschein-Strategie: Plus 22%

Diese Strategie selbst hat bis dato 22% gebracht. Anfangszeitpunkt für die Messung und reale Depotentwicklung ist 2006. Dies entspricht einer jährlichen Rendite von 5,10%. Mit dem Dax hätten Sie etwas weniger verdient.

Der Dax schaffte nur 16%. Dies wiederum sind 3,78% pro Jahr gewesen. Rein rechnerisch beträgt der Hebel damit knapp 1,4, d.h. mit der Strategie konnten Sie 1,4-mal so viel verdienen, wie mit dem Dax selber. Nur: die Renditen sind insgesamt zu gering.


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„Covered-Call“-Strategie steckt dahinter

Bei der „Covered-Call“-Strategie, die dahinter steckt, geht es um Optionsscheine und deren Basiswerte. Der Emittent verkauft hier eine Kaufoption und kauft gleichzeitig den Basiswert. Damit streichen Sie idealerweise die Dax-Entwicklung plus die Prämie für die Option ein. Das Besondere: Die „Ausübungsoption“ liegt über dem Basiswert, hier dem Dax.

Die Wette auf nicht zu stark steigende Kurse kann aufgehen. Steigt der Dax jedoch stark, ist es besser, einen „Call“ selbst zu kaufen. Die Strategie hat zudem nur mäßig funktioniert.

Wir empfehlen: investieren Sie – wenn Sie hebeln – nicht in spezielle Konstruktionen dieser Art, sondern in einfache langlaufende Optionsscheine. Hier auf den Dax. Besondere Hebelpapiere aber, die noch einfacher mit einem noch besseren Hebel funktionieren, finden Sie unter Optionen.

Optionsscheine oder Hebel-Papiere: Was bringt mehr?

Jeden Tag aufs Neue werden Hebelzertifikate wertlos ausgeknockt, auch auf Indizes wie den Dax. Wenn Sie den „GeVestor.de-Index“ hebeln wollen, gehen Sie am besten anders vor.

Hebelzertifikate sind mit einem Laufzeitende versehen und haben gefährliche Schwellen. Werden diese einmal während der Laufzeit berührt, dann gehen die Scheine unter – und damit Ihre gesamte Investition.

Optionsschein-Strategie: Hebel-Investition, die lohnt

Besser sind Optionsscheine: Diese haben auch ein Laufzeitende, werden in der Regel aber zwischenzeitlich nicht wertlos. Wichtig dabei: Konzentrieren Sie sich dabei auf lange Laufzeiten.

Noch besser sind Optionen: Sie sind in der Kostenstruktur klarer und rechnen nicht mit den Stellhebeln der Banken – so genannten „impliziten Volatilitäten“, dies sind erwartete Schwankungsbreiten. Optionen bilden alles 1:1 ab.

Ihre „Hebelinvestition“ für den GeVestor.de-Index kann daher eine Option-Investition auf den ähnlichen Dax sein. Diese Optionen können Sie in Deutschland mittlerweile gut handeln.

Gehen Sie auf Nummer sicher und investieren Sie nicht ins Blaue hinein, sondern überlegen Sie sich vorher eine solide Strategie, nach der Sie vorgehen. Die Optionsschein-Strategie ist eine von mehreren, die wir Ihnen bei GeVestor vorstellen. Unser Tipp: Wägen Sie in jedem Fall vorher genau ab, was am besten zu Ihnen passt. Denken Sie an konkrete Kursziele und setzten Sie auf jeden Fall Stopp-Loss Verkauforders, um im ungünstigen Fall zu große Verluste zu verhindern.

17. November 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.