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Optionsschein – was bedeutet der Break-Even?

Anleger, die in Optionsscheine investieren, sehen sich einem hohen Risiko von Kursverlusten ausgesetzt.

Investoren, die Optionsscheine bis zum Verfallstag halten wollen, sollten daher genau wissen, welchen Kurs der zu Grunde liegende Basiswert erreichen muss, damit das Investment einen Gewinn abwirft.

Der Break-Even-Point (Gewinnschwelle) beschreibt den Punkt, denn der Kurs des Basiswertes am Laufzeitende erreichen muss, damit die Ausübung des Optionsrechtes für den Anleger überhaupt Sinn macht.

Ist der Break-Even des Optionsscheines erreicht, erhält der Anleger zumindest sein eingesetztes Kapital wieder zurück, ohne einen Verlust einzufahren.

Bei der Ermittlung der Gewinnschwelle muss die Optionsprämie mit einberechnet werden. Dabei handelt es sich um Kosten, die davon abhängig sind, ob der Anleger von seinem Ausübungsrecht Gebrauch macht oder nicht.


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Berechnung des Break-Even

Die Berechnung des Break-Even von einem Optionsschein ist vergleichsweise einfach.

Bei einer Kaufoption berechnet sich dieser Wert in Relation vom Kaufpreis des Calls zum Bezugsverhältnis addiert mit dem Basispreis: (Basispreis + (Kaufpreis des Optionsscheines / Bezugsverhältnis).

Ein Rechenbeispiel: Eine Kaufoption mit einem Preis von 10 Euro mit einem Bezugsverhältnis von 1:1 und einem Aktienkurs von 100 Euro liegt die Gewinnschwelle bei 110 Euro.

Liegt der Aktienkurs des Basiswertes am Verfallstag über dem Break-Even (110 Euro), macht der Optionsscheininhaber einen Gewinn. Notiert der Aktienkurs unter dem Break-Even fährt der Anleger einen Verlust ein.

Bei einem Put läuft das umgekehrt. Kostet beispielsweise die Verkaufsoption 10 Euro, die zu einem Ausübungspreis von 100 Euro berechtigt, liegt die Gewinnschwelle bei 90 Euro.

Das heißt, wenn der Aktienkurs am Verfallstag des Optionsscheins bei unter 90 Euro liegt, macht der Anleger einen Gewinn. Demnach gilt: Alle Kurse über 90 Euro führen zu einem Verlust.

Break-Even als klassisches Analyseinstrument

Die Gewinnschwelle ist nur für diejenigen Anleger interessant, die Optionsscheine bis zum Verfallstag halten. In der Praxis wird das Optionsrecht tatsächlich nur in wenigen Fällen ausgeübt.

In der Regel versuchen Anleger nachdem Erwerb eines Calls oder eines Puts diesen so schnell wie möglich wieder mit Gewinn zu verkaufen.

Der Grund: Der Handel mit Optionsscheinen ist mit einem hohen Risiko verbunden. Am Laufzeitende entsteht ein Totalverlust, wenn sich der Optionsschein „aus dem Geld“ befindet und eine Ausübung keinen Sinn macht.

Zu beachten ist außerdem, dass eine Option zum Laufzeitende stark an Zeitwert verliert. Allein in der ersten Hälfte der Laufzeit verliert die Option meist ein Drittel ihres Zeitwertes, in der zweiten Hälfte dann zwei Drittel.

Bei der Bewertung von Optionsscheinen spielt der Break-Even selbst keine wichtige Rolle, sondern ist eher ein klassisches Analyseinstrument.

28. September 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.