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Optionsscheine Call – mit Hebel auf steigende Kurse setzen

Wer nicht immer nur reine Aktien kaufen möchte, sollte einen Blick auf Optionsscheine Call werfen.

Mit diesen Derivaten kann man ein Vielfaches bei steigenden Kursen gewinnen. Das ergibt sich aus dem Hebel, der den Optionsscheinen zugrunde liegt.

Ein derart gehebeltes Zertifikat macht deutlich mehr Profit im Vergleich zu einer Aktie, wenn die Kurse steigen.

Basiswert

Optionsscheine Call kann man auf viele Werte kaufen. Am häufigsten werden einzelne Aktien oder Indizes als Basiswert verwendet. Das bedeutet, der Optionsschein gewinnt an Wert, wenn die Aktie bzw. der Index im Kurs steigt.

Durch die Hebelwirkung steigt der Schein um ein Vielfaches im Vergleich zur Aktie.

Natürlich hat auch diese Münze 2 Seiten und so verliert der Optionsschein entsprechend mehr an Wert als die Aktie oder der Index, wenn die Kurse sinken. Optionsscheine Call – gehebelte Kursgewinne


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Basiskurs

Jeder Optionsschein hat nicht nur einen Basiswert, von dessen Entwicklung sein Preis abhängig ist, sondern auch einen Basiskurs.

Liegt am Ende der Optionsscheine Call-Laufzeit der Kurs des Basiswerts unter dem Basiskurs, so verfällt der Schein wertlos. Nur wenn der Kurs über dem Basiskurs liegt, bekommt man bei der Abrechnung Geld heraus.

Doch das bedeutet noch lange keinen Gewinn. Entscheidend ist immer, zu welchem Preis man den Schein gekauft hat.

Man kann Optionsscheine Call kaufen, die bereits über dem Basiskurs liegen und somit wahrscheinlich zum Zeitpunkt der Abrechnung einen Wert haben.

Genauso kann man Scheine kaufen, die noch unter dem Basiskurs liegen, in der Hoffnung, der Kurs des Basiswerts steigt bis zum Ende der Laufzeit.

Ein Optionsschein, der außerhalb des Basiskurses liegt, ist im Vergleich günstiger und hat einen größeren Hebel als ein Schein mit derselben Laufzeit, der bereits über dem Basiskurs liegt.

Optionsschein Hebelberechnung – so bestimmt man das Risiko

Art der Ausübung

Wichtig beim Kauf von Optionsscheinen ist die Art der Ausübung des Scheins. Dabei gibt es zwei Varianten: amerikanisch und europäisch.

Das hat nichts damit zu tun, in welchem Land der Emittent sitzt, sondern mit dem Zeitpunkt, wann die Scheine ausgeübt, d.h. verkauft werden dürfen.

Optionsscheine Call mit europäischer Ausübung dürfen nur an deren letztem Handelstag verkauft werden und sind deshalb für Kleinanleger eher nicht zu empfehlen.

Man sollte darauf achten, einen Optionsschein mit amerikanischer Ausübung zu kaufen, weil man diesen jederzeit wieder verkaufen darf.

Optionsscheine Call: Fazit

Mit einem Investment in Optionsscheine Call kann man auf steigende Kurse setzen. Grundsätzlich sollte man eher zu langlaufenden Scheinen greifen, damit man mehr Zeit hat, einen guten Verkaufskurs zu finden.

Um den Optionsschein überhaupt jederzeit verkaufen zu können, muss dessen Ausübung amerikanisch sein.

12. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.