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Optionsscheine Erklärung: So handeln Sie damit erfolgreich

So mancher Anleger ist schon über die Komplexität der Wirtschaftsbegriffe gestolpert.

Lesen Sie hier, was man genau unter Optionsscheinen versteht und wie man sie handelt.

Optionsscheine-Erklärung

Ein Optionsschein ist ein an der Börse gehandeltes Wertpapier.

Dieses Wertpapier besitzt ein Verfallsdatum und ist auf einen bestimmten Basiswert, beispielsweise eine Aktie oder Index, bezogen.

Es verbrieft dem Besitzer das Recht, diesen Basiswert zu einem bestimmten Kurs zu kaufen oder zu verkaufen, der vorher festgelegt wird.

Somit bieten sich Optionsscheine für verschiedene Anlegertypen an.

Zum einen natürlich als Absicherung bestehender Positionen, indem sie über einen bestimmten Zeitraum Ihre Buchgewinne schützen.

Mehr zum Thema: Optionen sind besser als Optionsscheine: 3 unschlagbare Gründe


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Andererseits eignen sich Optionsscheine aber auch als Hebelwirkung und sind daher zur Spekulation bestens geeignet.

Zwei Sorten von Optionsscheinen

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Optionsscheinen: Call-Optionsscheine und Put-Optionsscheine.

Der Besitzer eines Call-Optionsscheines hat das Recht, den zugrunde liegenden Basiswert zum Kurs des festgelegten Preises zu kaufen.

Ein Beispiel: Der im Optionsschein festgelegte Wert, um eine bestimmte Aktie zu kaufen, beträgt 100 Euro.

Der Basiswert dieser Aktie notiert momentan allerdings bei 120 Euro. Dann darf der Besitzer diese Aktie dennoch für 100 Euro kaufen.

Damit hat der Optionsschein einen momentanen Wert von 20 Euro.

Denn der Anleger könnte die soeben für 100 Euro erworbene Aktie jetzt theoretisch wieder an der Börse für den aktuellen Kurs von 120 Euro verkaufen.

Damit hätte er einen Gewinn in Höhe von 20 Euro pro Aktie gemacht.

Steigt nun der Basiswert des Optionsscheins noch weiter, sagen wir auf 140 Euro, dann steigt damit auch der Wert des Optionsscheins, weil er größere Einsparungen beim Kauf und eine größere Gewinnspanne beim Verkauf ermöglicht.

Zu beachten ist allerdings, dass diese Preisbildung erst zum festgelegten Laufzeitende des Optionsscheins zustande kommt.

Der umgekehrte Fall sind die so genannen Put-Optionsscheine: Hierbei geht es darum, an fallenden Notierungen des Basiswertes zu profitieren.

Bei einem Put-Optionsschein hat der Besitzer das Recht, den zugrunde liegenden Basiswert zu einem bestimmten Preis zu verkaufen.

Noch ein Beispiel: Der festgelegte Preis eines Put-Optionsscheins ist 120 Euro. Der Basiswert an der Börse beträgt aber momentan nur 100 Euro.

Dann hat der Besitzer das Recht die entsprechende Aktie für 120 Euro das Stück zu verkaufen, könnte aber theoretisch zugleich wieder neue Aktien für 100 Euro pro Stück kaufen.

Der Gewinn dabei wäre 20 Euro pro Aktie und dies ist auch der so genannte „Innere Wert“ des Optionsscheins in diesem Szenario.

Sinkt der Kurs der zugrundeliegenden Aktie noch weiter, zum Beispiel auf 80 Euro, dann steigt natürlich der Wert des Optionsscheins.

In unserem Beispiel auf 40 Euro, weil man dennoch für 120 Euro verkaufen könnte.

21. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.