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Optionsscheine Put – so verdient man Geld mit fallenden Kursen

Dass es an der Börse nicht nur bergauf geht, lernt man meistens schneller, als einen lieb ist. Wenn man nur Aktien im Portfolio hat, kann es in solchen Phasen düster aussehen.

Doch die Börse ist ein großes Casino und man kann ebenfalls mit fallenden Kursen Geld verdienen. Dazu kann man zum Beispiel in Optionsscheine Put investieren. Worauf man dabei achten sollte, schauen wir uns genauer an.

Optionsscheine: Basiswert

Zuerst gilt es einen Basiswert zu finden, auf dessen sinkende Notierungen man wetten möchte. Das kann beispielsweise der DAX sein oder auch einzelne Aktien, Rohstoffe, Währungspaare, sogar Zinsraten. Optionsschein Kennzahlen – dafür stehen die einzelnen Begriffe

Hat man nur ein oder zwei Aktien im Depot, kann man Optionsscheine Put auf diese Aktien kaufen, um sich vor fallenden Kursen abzusichern. Ansonsten ist ein kompletter Index als Basiswert sinnvoller, wenn man eine Krise erwartet. Dann fallen im Durchschnitt alle Kurse und man muss nicht nur auf ein oder zwei Werte hoffen.


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Optionsscheine: Restlaufzeit

Der nächste Punkt beim Kauf von Optionsscheine Put ist die Restlaufzeit der Scheine. Hier kann man zwischen wenigen Tagen bis hin zu mehreren Jahren wählen. Natürlich reagieren die Optionsscheine stärker, je kürzer die Restlaufzeit ist. Dennoch sollte man sich hier eher ein paar Monate mehr Zeit gönnen und nicht zu kurzfristig denken.

Vor allem im aktuellen geldpolitischen Börsenumfeld, wenn die Fundamentaldaten eher einen Crash antizipieren müssten, aber die Notenpressen dagegen drucken, kann es länger dauern, als man denkt.

Natürlich ist die geplante Haltedauer entscheidend. Möchte man eine Absicherung nur für einige Monate besitzen, braucht man keinen Optionsscheine Put kaufen, der noch 3 Jahre läuft. Sollte allerdings der befürchtete Crash nicht kommen und stattdessen die Kurse wieder steigen, so verliert der länger laufende Put-Schein dabei weniger an Wert als der kurzfristige.

Es ist also ein gewisser Balance-Akt zwischen Hebel und Laufzeit, der aber im Zweifelsfall eher zur Laufzeit ausschlagen sollte.

Optionsscheine: Hebel

Das Hauptmerkmal, warum Optionsscheine Put so beliebt sind, ist der Hebel. Der Hebel ergibt sich unter anderem abhängig davon, wie weit entfernt das Kursziel für den Optionsschein ist. Zu weit entfernte Kursziele sollte man als Anleger jedoch vermeiden.

Man kann immens hohe Hebel (hohe dreistellige Werte) haben, selbst bei Scheinen mit über einem Jahr Laufzeit. Jedoch sollte einem klar sein, dass man diese Scheine in den allermeisten Fällen vor Ablauf verkaufen muss, um eine Chance auf Profit zu haben.

Als Kleinanleger sind Optionsscheine Put mit einem zweistelligen Hebel noch empfehlenswert. Alles, was darüber hinausgeht, ist extrem spekulativ. Optionsschein Hebelberechnung – so bestimmt man das Risiko

Optionsscheine Put: Fazit

Die Volatilität macht das Besondere bei Optionsscheine Put aus. Die Scheine können sehr stark im Wert schwanken, wenn die Börsen volatil sind. Doch genau dann sind sie leider auch verhältnismäßig teuer.

Deshalb ist der beste Zeitpunkt, um die Scheine zu kaufen, wenn Börsen eine Zeit lang hochgelaufen sind und bevor sie bereits wieder drehen. Wenn die Volatilität am Boden ist, sollte man am besten in Optionsscheine Put investieren, weil sie dann besonders wenig kosten.

13. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.