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Optionsscheine: Strike als Basispreis

Die Höhe des Basispreises – in der Expertensprache auch Strike bezeichnet – ist der von Beginn an festgelegte Preis, zu dem der Käufer eines Optionsscheins den Basiswert kaufen oder veräußern kann.

Als Basiswert können Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Währungen in Frage kommen.

Mehr dazu im Video: Börsen ABC: Optionsschein, verständlich erläutert

Optionsscheine – Strike als festgelegter Preis

Handelt es sich um einen Call-Optionsschein, also eine Wette auf steigende Kurse, so bezieht sich der Optionsschein Strike auf den Wert, zu dem der Käufer des Optionsscheins den Basiswert erwerben kann.

Bei einem Put-Optionsschein, gibt der Optionsschein Strike den Wert an, zu dem der Besitzer des Optionsscheins den Basiswert verkaufen kann.

Zusammenhang zwischen dem Optionsschein Strike und der Spekulationsidee

Zur Einschätzung des Risikos einer Spekulation mit Optionsscheinen ist der Abstand zwischen dem aktuellen Preis des Basiswertes an der Börse und dem Strike entscheidend. Der Optionsschein Strike bleibt in der Regel während der gesamten Laufzeit gleich.

Ist der Basispreis (also der Strike) identisch mit dem aktuellen Kurs des Basiswerts, wird von einem am Geld liegendem Optionsschein gesprochen.


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Liegt der Basispreis eines Call-Optionsscheins über dem derzeitigen Kurs seines Basiswerts, wird der Optionsschein als aus dem Geld (out the money) bezeichnet.

Befindet sich der Basispreis in der Nähe des aktuellen Börsenkurses des Basiswerts, ist der Optionsschein am Geld (at the money).

Notiert der Basiswert stattdessen über dem Basispreis eines Calls liegt der Schein im Geld (in the money).

Mehr dazu: Im Geld, am Geld, aus dem Geld – ganz einfach erklärt

Beispielrechnung für einen Trade mit einem Call-Optionsschein

Nehmen wir an, der Strike eines Calls liegt bei 100 Euro. Der Kurs des Basiswertes liegt bei 50 Euro.

Zu diesem Zeitpunkt könnte ein interessierter Anleger den Basiswert zu einem wesentlich günstigeren Kurs (50 Euro) an der Börse beziehen, als wenn er zu dem Strike des Optionsscheins (100 Euro) kaufen würde.

In diesem Fall nennt man diesen Optionsschein „aus dem Geld“, das heißt eine Anlage in diesen Schein ist unattraktiv.

Im umgekehrten Fall (Basiswert 150 Euro, Strike 100 Euro) spricht man von einem Optionsschein der (weit) „im Geld“ ist.

Hier würde die Ausübung der Option Sinn machen, da man den Basiswert für 100 Euro kaufen dürfte, um ihn umgehend an der Börse für 150 Euro wieder zu veräußern.

In der Regel erfolgt diese Ausübung jedoch nicht. Stattdessen erhält der Inhaber des Optionsscheins den Differenzbetrag als Gewinn, sobald er den im Geld liegenden Optionsschein verkauft.

Chancen und Risiken bei der Investition in Optionsscheine

Optionsscheine bieten die Chance, im Vergleich zur Investition überproportionale Gewinne verbuchen zu können.

Hierdurch ergeben sich herausragende Renditechancen. Auf der anderen Seite droht der Totalverlust des investierten Kapitals, sollte sich der Markt anders entwickeln, als gedacht.

In den meisten Fällen ist es außerdem ratsam Optionen anstelle von Optionsscheinen zu verwenden.

Mehr zum Thema: Optionen sind besser als Optionsscheine: 3 unschlagbare Gründe

Es handelt sich um eine vergleichsweise risikoreiche Investition, die eine gute Kenntnis der relevanten, markwirtschaftlichen Faktoren voraussetzt.

13. November 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.