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Orderart mit Limit: Bei Wertpapier-Order ratsam

Achten Sie auf die Orderart, wenn Sie eine Wertpapier-Order aufgeben.

Billigst ist nicht billig, bestens nicht das Beste.

Bei Orderarten mit Limits vermeiden Sie ärgerliche Überraschungen.

Wenn Sie bei Ihrem Online-Broker nichts anderes eingeben – respektive Ihrer depotführenden Bank nichts anderes mitteilen – dann wird Ihre Order „billigst“ oder gleichbedeutend „bestens“ ausgeführt.

Wir erklären, welche Auswirkungen das für Sie hat.

Billigst oder bestens bedeutet: Egal, zu welchem Preis

„Billigst“ oder „Bestens“ heißt: Die Order wird so schnell wie möglich zu den aktuell gültigen Marktkonditionen durchgeführt. Es bedeutet aber auch: Wenn Sie diese Orderart wählen, signalisieren Sie damit: Sie wollen das Wertpapier ohne Limit (ver-)kaufen, egal, zu welchem Preis.

Genau das ist die Kostenfalle. Vor allem bei marktengen Derivaten wie etwa Optionsscheinen oder Zertifikaten.

Order verändert Kurs

Bei Wertpapieren wie Optionsscheinen oder Zertifikaten kann jede einzelne Transaktion Kursveränderungen bewirken. Eine Kauforder führt zu einem Kursausschlag nach oben. Eine Verkaufsorder zu einer Kursbewegung nach unten.

Mehr dazu: „Optionen: Trading Order Limit“


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Wertpapier-Order: Profis empfehlen Limits

Kaufen Sie mit „Limit“ ein. Dann kann sich Ihre Order nicht zu Ihren Ungunsten auswirken.

Das Limit ist der Höchstpreis, zu dem Sie zu kaufen bereit sind. Oder umgekehrt der Mindestpreis, den Sie bei einem Verkauf für Ihr Wertpapier haben möchten.

Wenn Ihr Limit eng am aktuellen Börsenkurs liegt, verhindern Sie, zu teuer zu kaufen oder zu billig zu verkaufen.

Entweder Sie geben Kurse an, bis zu denen ein bestimmter Auftrag ausgeführt werden soll oder Sie überlassen es dem Markt, das heißt dem Makler.

Die Gefahr dabei: dann wird dieser den nächstbesten Kurs, der tatsächlich geboten oder nachgefragt wird, nehmen.

Dieser nächstbeste Kurs kann gerade bei Exotenpapieren weit von dem bis dato festgestellten Marktpreis entfernt sein. Zu Ihren Gunsten oder Ungunsten.

Die beste Order: „Stopp-Limit-Order“

Die gängigsten Orders am Markt:

  • Market-Order Kauf: Sie geben dem Makler damit vor, zum nächsten Brief (Angebots-)kurs („billigst“) zu kaufen.
  • Market-Order Verkauf: Sie geben dem Makler damit vor, zum nächsten Geld (Nachfrage-)Kurs („bestens“) zu verkaufen.
  • Limit-Order Kaufen: Sie geben dem Makler vor, zum angegebenen oder einem niedrigeren Kurs zu kaufen.
  • Limit-Order Verkaufen: Sie geben dem Makler vor, zum angegebenen oder einem höheren Kurs zu verkaufen.
  • Stopp-Order Verkaufen: Sie geben dem Makler vor, ab(!) Erreichen des angegebenen Kurses, der Kurs-Schwelle , zu verkaufen. Dann „verkaufe“ bestens.
  • Stopp-Order Kaufen: Sie geben dem Makler vor, ab(!) Erreichen des angegebenen Kurses, der Kurs-Schwelle, zu kaufen. Dann „kaufe“ billigst.
  • Stopp-Limit-Order Verkaufen: Sie geben dem Makler vor, ab(!) Erreichen des angegebenen Kurses, der Kurs-Schwelle, zu verkaufen. Dann soll er zum Limit-Kurs oder einem höheren Kurs verkaufen.
  • Stopp-Limit-Order Kaufen: Sie geben dem Makler vor, ab(!) Erreichen des angegebenen Kurses, der Kurs-Schwelle, zu kaufen. Dann soll er zum Limit-Kurs oder einem niedrigeren Kurs kaufen.
GeVestor meint:

Die „Stopp-Limit-Orders“ haben sich in der Praxis am besten bewährt. Wir empfehlen Ihnen im Zweifel diese Orders.

Der einzige Nachteil: die zweite Anweisung zum Limit-Kurs wird eventuell nicht mehr greifen. Ein Kaufauftrag kommt dann nicht zustande.

Wollen oder müssen Sie „verkaufen“, verzichten Sie im Zweifel auf ein Limit und setzen Sie als Zweitbedingung nur eine „Market-Order“.

Mehr dazu: „Orderarten im Überblick: Market- und Limit-Order im Detail“

9. Juni 2007

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.