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Orientierung an Musterdepots: Profitabel für Privatanleger

Wenn auch Sie zu den Anlegern gehören, die anstatt in einzelne Aktienwerte lieber in Aktienfonds investieren und sich dabei an Musterdepots orientieren, ergibt sich daraus für Sie ein Vorteil:

Sie entlasten sich von der mühsamen Einzeltitelauswahl und bringen wegen der breiten Streuung bei Fonds gleichzeitig mehr Sicherheit in Ihr Depot.

Im Normalfall führen eine breite Mischung aus 4 bis 6 ausgesuchten Einzelfonds und eine gelegentliche Beimischung von besonders interessant erscheinenden Einzelwerten zu einem optimalen Anlagekonzept.

Mehr dazu: Diversifikation von Fonds: Verringerung des Risikos

Doch es gibt auch Nachteile:

Untersuchungen belegen immer wieder, dass etwa 80 bis 90% aller Investmentfonds nicht in der Lage sind, ihre jeweilige Benchmark – also den für die Anlagepolitik des Fonds als Maßstab geltenden Index – zu schlagen.

Die Streuung der Fonds ist aufgrund des hohen Anlagevolumens häufig so stark, dass eine Schwerpunktbildung schwerfällt.


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Neue Entwicklungen an der Börse können vom Fondsmanager zudem nur mit einer erheblichen Zeitverzögerung berücksichtigt werden.

Orientierung an Musterdepots – begrenzte Flexibilität von Aktienfonds

Das gilt selbst für Spezialfonds, die auf einzelne Branchen wie beispielsweise Internet, High-Tech oder Biotechnologie setzen.

Bei einem Aktienkorb aus wenigstens 50 bis 100 Einzeltiteln und einem nach dem Investmentgesetz vorgeschriebenen maximalen Anteil einer Einzelposition von 5% am Fondsvolumen sind der Flexibilität des Fondsmanagers enge Grenzen gesetzt.

Sehr viel besser können „Depotmanager“ agieren, die den Zwängen des Investmentgesetzes gar nicht erst ausgesetzt sind.

Denn diese fühlen sich außer den eigenen Ideen und Grundsätzen nur dem Ziel verpflichtet, eine möglichst gute Performance hinzubekommen.

Inzwischen gibt es eine ganze Reihe regelmäßig veröffentlichter Musterdepots, mit denen Zeitschriften und Börsenbriefe, aber auch einzelne mehr oder weniger selbst ernannte „Gurus“ ihr Können unter Beweis zu stellen versuchen.

Als Anleger können Sie von einer Nachbildung solcher Musterdepots durchaus profitieren.

Dazu sollten Sie sich mit der zugrundeliegenden Anlagestrategie des jeweiligen Managers identifizieren können und die Chancen und Risiken eines solchen Konzepts kritisch genug geprüft haben.

Wie Sie an der Nachbildung von Musterdepots kräftig verdienen

Haben Sie noch wenig Erfahrungen an der Börse oder wollen Sie als erfahrener Anleger der Performance Ihres Depots auf die Beine helfen, ist die Nachbildung bestimmter, einer breiten Öffentlichkeit zugänglicher Musterdepots für Sie eine gute Anlagestrategie.

Setzen Sie dabei auf die Musterdepots, die aus bestimmten Konstellationen heraus (etwa im Rahmen von Börsenspielen oder als Werbeträger für weitverbreitete Finanzmedien) besonders große Chancen haben, besser abzuschneiden als der jeweilige Markt.

Machen Sie sich klar, dass es Ihnen nur in den seltensten Fällen möglich sein wird, mit der Nachbildung eines solchen Depots genau auf die Performance zu kommen, die das Depot aufweist.

Denn auf vorgenommene, in der Regel nicht angekündigte Depotveränderungen können Sie nur mit einer gewissen Zeitverzögerung reagieren.

Bauen Sie bei solchen Spiegeldepots Stop-Loss-Limits um 10 bis 20% unterhalb Ihrer jeweiligen Kaufkurse ein, um Ihre Risiken auf jeden Fall zu begrenzen.

Gerade in der gegenwärtigen, von stärkeren Marktschwankungen gekennzeichneten Lage an den internationalen Börsen kann dies viel wert sein.

Wenn Sie Zweifel an der positiven Entwicklung der von Ihnen nachgebildeten Musterdepots haben, verkaufen Sie besser früher als später, oder passen Sie den Aufbau des Depots Ihren eigenen Vorstellungen an.

12. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.