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Oszillator: Definition und Funktionsweise einfach dargelegt

Wann steuert ein Aktienkurs auf sein niedrigstes Niveau zu, also wann ist der Markt überverkauft?

Und wann nähert sich ein Aktienkurs seinem höchsten Punkt, also wann ist der Markt überkauft und ein Kurseinbruch droht?

Sind Ihnen beide Punkte bekannt, können Sie im Tal die Aktie günstig erwerben und auf dem Gipfel gewinnbringend verkaufen.

Oszillatoren verbessern das Timing

Das Timing des rechtzeitigen Einstiegs und Ausstiegs lässt sich durch Oszillatoren deutlich verbessern. Denn Oszillatoren zeigen Extremphasen im Kursverlauf an.

Viele Händler nutzen deshalb diesen Indikator im Rahmen der technischen Analyse bzw. Chartanalyse. Sie lassen sich die Oszillatoren zusätzlich zum Aktienkurs in einem Chart anzeigen.

Die Oszillatoren ermöglichen Analysten, den Kursverlauf präziser zu analysieren und Kursszenarien leichter zu erkennen.

Aufbau und Funktionsweise von Oszillatoren

Oszillatoren schwingen permanent zwischen einer oberen und einer unteren Begrenzung.


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Die Bandbreite liegt meistens zwischen 0 und 100. Zusätzlich enthält die Darstellung eines Oszillators eine Mittelpunktslinie, die dementsprechend bei 50 liegt.

Sobald ein Oszillator seinen Extremwert erreicht bzw. kurz davor steht, sich also nahe von 0 oder 100 bewegt, wird von einem überverkauften bzw. überkauften Markt gesprochen.

Stößt sich der Oszillator anschließend von diesem Bereich in die entgegengesetzte Richtung ab, deutet dies auf einen Trendwechsel des Aktienkurses hin.

Sie sollten Ihre Handelsentscheidungen danach ausrichten. Bei einem überkauften Markt sollten Sie Aktien veräußern und bei einem überverkauften Markt Aktien erwerben.

Neben den zwei Extremzonen kann auch die Mittelpunktslinie als Entscheidungshilfe dienen.

Denn wird diese beispielsweise von oben nach unten gekreuzt, kommt also der Oszillator aus dem Extrembereich bei 100, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich der Oszillator dem Extremwert 0 annähert und der Aktienkurs weiter fällt.

In diesem Fall sollten Siedie Aktie verkaufen bzw. auf einen fallenden Kurs setzen.

Divergenz zwischen Oszillator und Aktienkurs

Stellt man Oszillatorenchartbilder direkt unterhalb des Aktienkurscharts, ist zu erkennen, dass die Hoch- und Tiefpunkte des Kurscharts oft mit denen des Oszillatorencharts übereinstimmen.

Sollte allerdings der Aktienkurs neue Hochs oder Tiefs bilden, wohingegen der Oszillator seinen vorhergehenden Extremwert nicht mehr erreicht und sich stattdessen in die entgegengesetzte Richtung bewegt, wird von einer Divergenz gesprochen.

Die beiden Chartbilder laufen demnach auseinander und es deutet sich ein Wendepunkt des Aktienkurses an.

Ratschlag für erfolgreiches Traden

Oszillatoren dienen im Rahmen der technischen Analyse dazu, überkaufte und überverkaufte Märkte darzustellen.

Allerdings sind diese Indikatoren vorwiegend sinnvoll, wenn sich der Aktienkurs mit kleineren Ausschlägen seitwärts bewegt und demnach eine Seitwärtsphase vorherrscht.

Befindet sich der Aktienkurs für längere Zeit in einem kräftigen Abwärts- oder Aufwärtstrend, weichen die Kurse von ihrer normalen Schwankungsbreite ab.

Das bedeutet, der Aktienkurs setzt seinen Weg nach oben bzw. unten fort, während der Oszillator längst eine Übertreibung andeutet.

Es ist daher wichtig, seine Tradingentscheidung nicht nur vom Oszillator abhängig zu machen, sondern sich auch am vorrangigen Trend des Aktienkurses zu orientieren.

11. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Michael Kempe
Von: Michael Kempe. Über den Autor

Der diplomierte Betriebswirt (FH) und ausgebildete Finanzjournalist beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Kapitalmarkt – im Besonderen mit Aktien, Fonds und CFDs.