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OTC Order: Over the counter günstiger handeln

Der OTC-Handel beschreibt die Transaktion von Wertpapieren zwischen Marktteilnehmern, praktisch an der Börse vorbei.  Hierbei wird der Handel „am Schalter“ oder „über den Tresen“ hinweg getätigt.

Wer ein Depot bei einem Online-Broker unterhält, hat in der Regel oft die Möglichkeit, seine Aktien, Anleihen oder Zertifikate gar nicht über die Börse Frankfurt, Stuttgart oder das XETRA System sondern direkt „OTC“ (Over the counter) zu handeln.

Vorteile einer OTC-Order – günstigere Gebühren und längere Handelszeiten

Zu den größten Vorteilen der OTC-Order gehört die niedrigere Ordergebühr. Fremdspesen wie z.B. die Maklercourtage oder Börsen-/XETRA-Gebühren entfallen bei dieser Transaktion. Manchmal erhält man auch einen etwas besseren Kurs im OTC-Handel, allerdings ist dies nicht die Regel.


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Weitere Kostenvorteile sind Angebote und Aktionen des jeweiligen Online-Brokers mit den marktaktiven Handelspartnern. So kann es beispielsweise sein, dass bei der ComDirect der Handel mit Zertifikaten der UBS für einen bestimmten Zeitraum günstiger oder sogar komplett kostenfrei ist, was ebenfalls zu einer Ersparnis führt.

Ein weiterer Vorteil sind die verlängerten Handelszeiten. Übliche Zeiten sind hier von morgens 08:00 Uhr bis abends 22:00 Uhr oder 23:00 Uhr. Für berufstätige Menschen, die nach Börsenschluss noch handeln wollen, bietet diese Möglichkeit die ideale Voraussetzung für einen späten Handel. Auch wenn der XETRA Handel seine Zeiten ausgeweitet hat, sind die OTC-Plätze immer noch länger geöffnet.

Nachteile – keine Kontrolle und fehlendes Orderbuch

Zu den Nachteilen des OTC-Handels zählt mit Sicherheit die mangelnde Kontrolle oder Aufsicht. Dies ist zunächst nicht schlimm, solange es nicht zu fehlerhaften Ausführungen des Brokers oder anderer kommt. Sollte dies aber der Fall sein, kann es kompliziert werden.

Dadurch, dass der Handel nicht über einer organisierten Börse mit unzähligen Marktteilnehmern stattfindet, sondern die Order direkt mit einem Handelspartner geschlossen wird, kann die Ausführungsdauer höher sein.

Zudem ist nicht garantiert, dass die Order sofort umgesetzt wird. Sprich: Es herrscht zum Teil geringere Liquidität. Für erfahrenere Anleger gibt es auch kein Orderbuch. Das Orderbuch bietet in Echtzeit eine Übersicht der für das jeweilige Wertpapier abgegebenen Volumina und Preislimits, was einen transparenten Ablauf des Handels gewährleistet.

Limits möglich: OTC-Handel auch für Privatanleger geeignet

Vor einigen Jahren noch war es bei Online-Brokern bei einer OTC-Order kaum möglich, die Order mit Limits zu versehen. Das hat sich inzwischen geändert und ist fast überall möglich.

Dank dieser Tatsache und auch dadurch, dass die Handelszeiten deutlich länger und die Gebühren oft niedriger sind, ist der OTC-Handel durchaus auch eine Alternative für Privatanleger.

5. Juni 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.