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Partnersuche – So holt ProSiebenSat.1 neue Nutzer ins Boot

Keiner will alleine sein. Waren Kontaktanzeigen schon immer ein Nebengeschäft der Zeitungsverlage und sorgten für Leserbindung, so hat sich in der digitalen Welt die Partnersuche zur florierenden Konkurrenz entwickelt. Zwei erfolgreiche Portale landeten wieder bei Verlagen, wurden durch eine Übernahme zusammengeführt und als Partner mit einem der größten Medienkonzerne Europas verheiratet.

Partnervermittlung: Aktie mit neuem Inhalt

Eine solche Zweck-Ehe wurde letztes Jahr geschlossen – zwischen ParshipElite und ProSiebenSat.1. Mit der Akquisition der Partnervermittlung soll die Aktie, die 2016 um über 7% abgerutscht war, gestärkt werden. Und zwar über den Geschäftsbereich Digital Ventures & Commerce, der sich vor Fernsehen, Online-Unterhaltung sowie Produktion und Vertrieb zum Umsatzbringer Nummer eins im Konzern entwickelt.

Bereits zuvor wurde kräftig aufgestockt. Nach dem Aufkauf des Flugreiseportals etraveli und des Vergleichsportals Verivox ist ParshipElite ein weiterer Baustein im wachsenden Rundum-Angebot mit direktem Nutzwert. Jetzt können Anleger hierzulande erstmals eine Aktie mit Partnervermittlung in Zusammenhang bringen.


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Mit ParshipElite hat ProSiebenSat.1 im September ein Partner-Pärchen gekauft, von dem beide ursprünglich selbständig waren: die Singlebörse Parship, die sich an die Allgemeinheit richtet und ElitePartner mit der Zielgruppe „Akademiker und Singles mit Niveau“. Im Vergleich ist Parship mit einem Umsatz von gut 60 Mio. € doppelt so groß.

Synergieeffekte im Konzern

Parship gehörte zum Holtzbrinck-Verlag. ElitePartner wurde 2004 in den Burda-Verlag eingegliedert. Durch neue und teils kostenlose App-Anbieter wie Tinder gerieten sie unter Druck. 2015 wurde die britische Beteiligungsgesellschaft Oakland Capital aktiv und kaufte zuerst Parship. Der Preis wurde zwar nicht veröffentlicht, doch ein Anhaltspunkt sind die 22 Mio. €, die Oakland kurz darauf für das halb so große Portal ElitePartner bezahlte.

Der Finanzinvestor führte dann beide zur ParshipElite Group GmbH zusammen und verkaufte sie. Für 100 Mio. € erhielt ProSiebenSat.1 50% plus eine Aktie der Partnervermittlung. Mit weiteren 100 Mio. € löste der Konzern die Schulden des Neuzugangs ab und sicherte sich so die Mehrheit. Für die Briten ein guter Deal, für ProSiebenSat.1 ein Asset im Digitalgeschäft, dass mit 300 Mio. € bewertet wird.


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Der Konzern verspricht sich für den deutschsprachigen Raum Zuwachsraten von jährlich 10%. Jedes Jahr geben allein hierzulande bis zu 7 Mio. Singles rund 200 Mio. € für die Partnersuche aus. Sie kann der Medienriese nun über Anreizmodelle auch für seine anderen Angebote interessieren. Synergien können sich zudem durch TV-Werbung ergeben, die ParshipElite innerhalb des Konzerns in Auftrag gibt.

Digitalsparte größter Umsatzbringer

Ein Medium verweist auf das andere. Das Unternehmen aus Unterföhring ist längst kein reiner Fernsehkonzern mehr und versucht die abnehmende TV-Nutzung jüngerer Menschen durch ein breites Spektrum von Online-Diensten auszugleichen.

Allein für die Parship-Gruppe wird in diesem Jahr mit einem Umsatz von 116 Mio. €, einem operativen Gewinn von 25 Mio. € und einem Überschuss von 18 Mio € gerechnet. Bereits 2016 verzeichnete der gesamte Bereich Digital Ventures & Commerce mit 768 Mio. € die mit Abstand höchsten Umsätze im Konzern. Digital Entertainment wie Maxdome mit Online-Videos brachte es auf 442 Mio. €.

ProSiebenSat.1-Chef Ebeling hat mit Blick auf 2018 für beide Digitalsparten zusammen ein Umsatzziel von 1,7 Mrd. € im Visier. Der gesamte Konzern strebt 4,5 Mrd. € an. Das wären 18,5% mehr als der Umsatz von 3,799 Mio. € im Geschäftsjahr 2016. Angesichts der bisherigen Zuwächse ein realistisches Ziel. Die Dax-Aktie zeigt in den vergangenen Monaten wieder eine positive Tendenz.

20. April 2017

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Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.

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