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Passwort-Flut und kein Ende: dieses Unternehmen profitiert

Wer kennt das Problem nicht? Jeder Online-Shop, jedes E-Mail-Konto oder jeder anderweitige kostenpflichtige Internet-Service erfordern ein Passwort. Im Schnitt haben sich Anwender bis zu 20 verschiedene Passwörter zu merken.

Kein Wunder, dass sich 36 % Nutzer in Deutschland von der Passwort-Flut überfordert fühlen und nach Alternativen suchen. War zu Anfangszeiten des Internets die Passwort-Flut noch mit einer Zettelwirtschaft zu bewältigen, hat sich dies in der heutigen Zeit geändert.

Längst stehen ausgereifte Passwort-Manager zur Verfügung, die Anwendern das Leben im Internet leichter machen.

LastPass – der Marktführer unter den Passwort-Managern

Als Marktführer gilt LastPass. Der Passwort-Manager wurde im Oktober 2015 durch die amerikanische LogMeIn für rund 110 Mio. US-$ übernommen.

Heute zählt LastPass unter dem Dach von LogMeIn mehr als 10 Millionen Nutzer weltweit und ist damit die Nummer Eins. Der Passwort-Manager steht dabei sowohl als kostenlose Version für Privatanwender, als auch als Premium-Version zur Verfügung, die pro Jahr rund 12 US-$ kostet.


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Zudem bietet LastPass auch eine Version für Unternehmen an, die Menge an Passwörtern zu bewältigen – diese Version ist ab 48 US-$ pro Jahr (bis zu 100 Anwender) zu haben, wobei der Preis mit steigender Nutzerzahl sinkt.

Passwörter und kein Ende – LogMeIn profitiert

Mit der Übernahme von LastPass hat sich die amerikanische LogMeIn eine führende Position im sogenannten Markt für Identity- und Access-Management-Lösungen (IAM) gesichert. Konkret geht es dabei um die Marktführerschaft bei sogenannten Single-sign-on-Diensten, also bei Services, bei denen sich der Kunde nur einmal einloggen muss.

Unter dem Strich hat sich die Übernahme von LastPass für LogMeIn und dessen Anleger bereits ausgezahlt. Der Bereich IAM-Services steuerte bereits 25 % des LogMeIn-Gesamtumsatzes bei, die LogMeIn-Aktie stieg in den letzten 12 Monaten um mehr als 80 %. Auf 5-Jahressicht steht sogar ein Kursplus von über 150 % zu Buche.

Dies soll aber nur der erste Schritt gewesen sein, denn LogMeIn-Chef Bill Wagner will das Unternehmen zu einem weltweit führenden Software-as-a-Service (SaaS) Spezialisten mit über 1,0 Mrd. US-$ Jahresumsatz aufbauen.

Einen großen Schritt in diese Richtung hat LogMeIn im Vorjahr durch die 1,8 Mrd. US-$ schwere Fusion mit dem Video-Konferenzdienst GoToMeeting (ca. 20 Millionen Nutzer pro Monat) von Citrix Systems bereits getan.

Durch den Zusammenschluss, der im Februar 2017 zum Abschluss kam, entstand de facto ein neuer Konzern mit rund 3.000 Mitarbeiter und mehr als 2 Millionen Kunden.

Fazit: LogMeIn ist mehr als nur ein Passwort-Manager

Durch die Übernahme von LastPass und der Fusion mit GoToMeeting, hat sich LogMeIn in eine herausragende Position gebracht. LogMeIn ist dadurch nicht nur die weltweite Nummer Eins unter den Passwort-Managern, sondern auch die Nummer Zwei im Markt für Web-Konferenzsysteme, bei kleinen und mittleren Unternehmen sogar die Nummer Eins.

Mit GoToAssist, BoldChat und Xively dominiert LogMeIn zudem auch den Markt für Remote Support-Leistungen.  Anleger sollten den US-Softwarespezialisten daher weiter im Auge behalten, zumal Bill Wagner weiter kräftiges Wachstum verspricht.

Bis 2019 hat LogMeIn einen Umsatz von knapp 1,4 Mrd. US-$ sowie ein bereinigtes EBITDA von über 500 Mio. US-$ im Visier. In diesem Markt sei die Zeit der größte Gegner, so Wagner im jüngsten Interview mit dem Fachmagazin StreetWise.

Der LogMeIn-Chef will daher so aggressiv und schnell wie möglich weiter wachsen – Anleger können daher mit weiteren Zukäufen bei LogMeIn rechnen, die sich möglicherweise auch in Zukunft weiter positiv auf die Kursentwicklung auswirken werden.

18. April 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands