Die Anleihe der Peach Property Group (ISIN: DE000A1KQ8K4, WKN: A1KQ8K) ist laut Angaben der Frankfurter Wertpapierbörse in den Entry Standard der gewechselt.
Peach Property ist somit die zehnte Anleihe im Entry Standard.
Die Anleihe wurde zuvor im Open Market gehandelt. Sie hat ein Volumen von bis zu 50 Mio. Euro, läuft bis 30.Juni 2016 und ist mit einem Kupon von 6,60 % ausgestattet. Die Stückelung beträgt 1.000 Euro.
Die Peach Property Group AG ist nach eigenen Angaben einer der führenden Entwickler von hochwertigem Wohneigentum im deutschsprachigen Europa.
Die Aktivitäten umfassen die gesamte Wertschöpfungskette der Immobilienentwicklung von der Standortevaluation über die Projektierung bis zur Realisierung und der Vermarktung.
Die Peach Property Group konzentriert sich auf Stadt- und Feriendomizile an aussergewöhnlichen Standorten und mit Top-Ausstattung für einen anspruchsvollen Kundenkreis.
Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 34 Immobilien- und Finanzspezialisten am Hauptsitz in Zürich sowie in der Zweigniederlassung Köln.
Neben der Frankfurter Wertpapierbörse bietet auch die Börse Stuttgart mit bondm, die Börse Düsseldorf mit dem mittelstandmarkt, die Börse München mit m:access bonds sowie die Börsen Hamburg und Hannover mit der Mittelstandsbörse eigene Börsensegmente an. Diese Segmente haben sich in der Regel an Unternehmen aus dem Mittelstand gerichtet.
Prime Standard: weiteres Segment der Frankfurter Wertpapierbörse
Ab Anfang 2012 können Unternehmen an der Frankfurter Wertpapierbörse auch Anleihen im Prime Standard für Unternehmensanleihen begeben.
Das neue Segment bietet einen kostengünstigen Zugang zu privaten und institutionellen Investoren im Primärmarkt und Liquidität und Transparenz im Sekundärmarkt.
Der Prime Standard für Unternehmensanleihen richtet sich an größere börsen- und nicht-börsennotierte Unternehmen, die ein Emissionsvolumen von über 100 Mio. Euro platzieren wollen.
Das Mindestvolumen ist somit weit aus höher als bei allen anderen Anleihensegmenten. So liegt das Mindestvolumen in Stuttgart und München bei 25 Mio. Euro und in Düsseldorf bei 10 Mio. Euro. Frankfurt und Hamburg/Hannover verzichten komplett auf ein Mindestvolumen.
Grundsätzlich müssen die Emittenten ihre Anleihe nicht zwingend an der Börse einführen, jedoch ist die Zulassung der Anleihen im Freiverkehr sehr verbreitet.
Entry Standard vs. Prime Standard
„Mit Anleihen im Entry Standard können gerade mittelständische Unternehmen ihren Finanzierungsbedarf decken," erklärte Barbara Georg, Leiterin der Abteilung Listing & Issuer Services bei der Deutschen Börse.
Die durchschnittlichen Emissionsvolumina liegen zwischen 15 und 70 Millionen Euro. Dies spreche dafür, dass auch kleinere Unternehmen mit einem geringeren Finanzierungsbedarf ihre Anleihe erfolgreich platzieren und listen.
Insgesamt haben laut Barbara Georg Unternehmen rund 390 Millionen Euro über diese Finanzierungsmethode aufgenommen.
Im Gegensatz zum Entry Standard für Anleihen, der sich an mittelständische Unternehmen richtet, müssen Emittenten im Premiumsegment Prime Standard höhere Transparenzanforderungen und erweiterte Folgepflichten erfüllen.
Dazu gehören unter anderem die Veröffentlichung von insgesamt 24 Unternehmenskennzahlen. Ist eine Anleihe im Entry Standard für Unternehmensanleihen gelistet müssen insgesamt nur sechs Unternehmenskennzahlen veröffentlicht werden.
Darüber hinaus gehört auch die Durchführung einer jährlichen Analystenkonferenz für Kreditinvestoren zum Pflichtprogramm.


