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Peak Gold: Das steckt wirklich hinter der Angebots-Verknappung

Seit einigen Jahren macht das Stichwort vom Peak Gold die Runde.

Sicherlich haben Sie das Stichwort Peak Oil in den vergangenen Jahren schon einmal gehört.

Das steckt hinter Peak Oil

Dahinter steht das Konzept, dass durch den massiven Verbrauch von natürlichen Ressourcen irgendwann in diesen Jahren der historische Förder-Höhepunkt erreicht wird.

Noch vor wenigen Jahren gingen viele Experten davon aus, dass Peak Oil ganz aktuell bevorstehen und es dann mit der Produktion nur noch weiter nach unten gehen würde.

Die Entwicklung in den vergangenen Jahren hat jedoch gezeigt, dass diese Theorie so nicht stimmt.

So sind zum einen in den USA viele unkonventionelle Ölquellen in die Produktion gegangen.


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Gleichzeitig tauchen jetzt auch wieder Player wie der Iran auf dem Weltmarkt auf, die das internationale Gefüge auf dem Ölmarkt auch durcheinanderbringen.

In der Konsequenz bedeutet das: Es gibt derzeit mehr Öl als benötigt wird und der Preis steht massiv unter Druck (Stand: April 2016).

Bei Gold sieht die Situation komplett anders aus: Hier werden wir sicherlich bald Peak Gold erleben.

Zwar gehen immer wieder neue Minen in Produktion. Allerdings reicht das kaum aus, um die abgebauten Reserven zu ersetzen. Anders als beim Gold, fehlen schlicht und einfach die vielen neuen großen Goldminen.

Nicht alle neuen Goldvorkommen werden auch zur Mine

Ein Faktor wird in der öffentlichen Diskussion dabei fast komplett außer Acht gelassen: Zur Beruhigung werden oft die weltweiten Gold-Ressourcen herangezogen.

Dabei handelt es sich eben auch um Vorkommen, die derzeit noch nicht entwickelt worden sind.

Hierzu gehören Mega-Projekte, die alleine für mehr als 100 Mio. Unzen Gold stehen. Ein Beispiel hierfür ist das Pebble-Projekt in Alaska.

Allerdings ergibt sich hier ein großes Problem für die Praxis: Dieses Projekt wird unter den aktuellen Marktgegebenheiten niemals in Produktion gehen.

Der Widerstand gegen das Projekt ist so massiv, dass die Umwelt-Auflagen sicherlich nicht zu erfüllen sein werden.

Insofern ist das Projekt zwar faktisch als Goldreserve vorhanden. Allerdings ist der tatsächliche Bau der Mine nahezu ausgeschlossen.

Und Pebble ist hier nur ein Beispiel. Wenn jedoch Vorkommen vorhanden sind, die nicht in die Produktion fließen, ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Goldproduktion zukünftig sogar noch weiter ansteigen wird.

Fazit

Daher ist die Lage beim Gold komplett anders als beim Öl, und der Förder-Höhepunkt wird beim Gold schon sehr viel eher erreicht werden. Das dürfte dann auch massive Auswirkungen auf die Preisentwicklung haben.

Damit sehe ich gerade die Entwicklung des Angebots beim Gold kritisch und erwarte hier einen positiven Effekt für die Goldpreis-Entwicklung.

26. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.