MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Peer Steinbrück – Portrait

Peer Steinbrück wurde im Oktober dieses Jahres einstimmig vom SPD-Parteivorstand zum Kanzlerkandidaten gewählt.

Er tritt damit bei der Bundestagswahl 2013 als Gegenkandidat zur amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel an.

Jugend und Ausbildung

Peer Steinbrück wurde am 10. Januar des Jahres 1947 in Hamburg geboren. Er wuchs in bürgerlichem Umfeld auf, seine Eltern waren der Architekt Ernst Steinbrück und dessen dänische Ehefrau Ilse Schaper.

1968 erlangte er die Hochschulreife im Fachbereich Wirtschaft an einer Hamburger Handelsschule.

Im Anschluss wurde er für den Wehrdienst eingezogen und leistete diesen drei Jahre lang bei einem Panzerbataillon in Oldenburg.

Danach begann er das Studium der Volkswirtschaftslehre und der Soziologie an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und schloss dieses 1974 mit einer erfolgreichen Diplomarbeit ab.

Politischer Werdegang

Nach dem Abschluss des Studiums bewarb sich Steinbrück um eine Anstellung im Bundesministerium für Bauwesen und Städtebau und erhielt diese auch.

1975 heiratete er seine jetzige Ehefrau Dr. Gertrud Isbary, die als Lehrerin für Biologie und Politik an einem Bonner Gymnasium unterrichtet.

Ab 1977 wurde er zum persönlichen Referenten der Minister für Forschung und Technologie berufen und schrieb zahlreiche Reden für den damals amtierenden Hans Matthöfer.

Nach einigen Jahren in weiteren Stellen verschiedener Ministerien, darunter in der Ständigen Vertretung der Bunderepublik in Ost-Berlin, wurde er bis ins Jahr 1990 Büroleiter des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Johannes Rau.

In den folgenden drei Jahren wechselte Peer Steinbrück als Staatssekretär für die Landesregierung Schleswig-Holstein zunächst ins Ministerium für Natur und Umwelt, später dann ins Ministerium für Wirtschaft und Technik.

1998 ging er zurück nach Nordrhein-Westfalen und übernahm dort ab Februar 2000 die Leitung des Finanzministeriums.

Im November 2002 wurde er zum NRW-Ministerpräsidenten gewählt, büßte dieses Amt jedoch nach den schlechten Landtagswahlergebnissen für die SPD im Jahre 2005 wieder ein.

Dafür wurde Steinbrück nach dem Sieg von Angela Merkel bei der Bundestagswahl 2005 zum Bundesfinanzminister der großen Koalition berufen.

Bei der Bundestagswahl 2009 trat er im Wahlkreis Mettmann an und zog nach Niederlage gegen Michaela Noll von der CDU lediglich als Dritter der NRW-Landesliste in den Bundestag ein.

Rückzug aus der Politik und Comeback

Im September desselben Jahres verkündete Peer Steinbrück seinen Rückzug aus der Politik auf Bundesebene und legte alle Ämter bis auf den Sitz im Bundestag nieder.

Schon ab 2010 begannen die deutschen Medien jedoch Spekulationen über eine mögliche Kanzlerkandidatur zu veröffentlichen und Steinbrück wurde in öffentlichen Umfragen eine hohe Beliebtheit bei den Wählerinnen und Wählern attestiert.

Im September diesen Jahres wurde dann bekannt, dass sich die SPD für Peer Steinbrück als Kanzlerkandidaten für die Bundestagwahl 2013 entschieden und er die Kandidatur angenommen habe.

6. November 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.