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Pellets: Etagenheizung und Zentralheizung werden günstiger

In Zeiten steigender Öl-und Gaspreise werden Alternativen zu diesen klassischen Brennstoffen immer interessanter.

Eine vielversprechende Variante sind Holzpellets.

Diese werden aus Restholz, wie beispielsweise Hobelspänen, Sägemehl oder Waldrestholz hergestellt.

Ohne Zugabe von Bindemitteln werden die Holzreste in zylindrische Form gepresst, sodass ein rieselfähiges Schüttgut entsteht.

Der Energiegehalt von 2 Kilogramm Holzpellets entspricht dabei etwa dem eines Liters Heizöl.

Holzpellets gelten als unbedenklich in der Lagerung. Sie können problemlos im Haus aufbewahrt und in den Speicherraum eingeblasen oder per Hand eingefüllt werden.

Holzpellets: Umweltfreundliche Art zu heizen

Holzpellets sind gut geeignet für die Heizwasser- und Raumwärmeproduktion.

Benötigt wird ausschließlich der nachwachsende Energieträger Holz.

Bei der Verbrennung wird nur soviel Kohlenstoffdioxid freigesetzt, wie beim Wachsen des Holzes gebunden wurde.


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Diese Art zu Heizen wird als umweltfreundlich gesehen. Das verarbeitete Holz stammt zum Großteil aus Restprodukten der Industrie. Diese sind in großem Umfang verfügbar.

Eine Tonne Holzpellets kostete im März 2013 etwa 270€. Damit kostete eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets etwa 5,5 Cent.

Der Preisvorteil im Vergleich zu Öl betrug 32%.

Unkomplizierter Betrieb der Anlage

Bei mit Holzpellets betriebenen Heizkesseln wird das Brennmaterial automatisch nachgeladen.

Auch die Zündung funktioniert elektrisch, sodass hier kein größerer Aufwand entsteht als bei einer herkömmlichen Heizanlage. Der Verbrennungsvorgang läuft kontinuierlich ab und ist schadstoffarm.

Allgemein lässt sich die Holzpellettechnik in 2 Verfahren unterteilen: Bei Luftverfahren erfolgt die Wärmeabgabe über die Außenhaut des Ofens. Diese Methode eignet sich besonders als Zusatz- und Übergangsheizung.

Beim Kesselverfahren werden wird der Heizkessel mit anderen Wärmeerzeugern kombiniert.

Holzpelletheizung: Verfügbare Systeme

Einzelpelletöfen sind die einfachste Art der Holzpelletheizung. Mit ihnen können Einzelräume beheizt werden.

Der Raum wird dabei durch die Wärmeabstrahlung des Ofens selbst beheizt. Wird zusätzlich ein Wärmetauscher installiert, lässt sich der Ofen auch mit anderen bestehenden Heizsystemen koppeln.

Steht eine größere Pelletheizung zur Verfügung, kann diese auch als Zentralheizung eingesetzt werden. Hierfür wird allerdings ein größerer Lagerraum für die Holzpellets benötigt.

Hier bietet sich zum Beispiel ein Erdtank oder ein gewöhnlicher Lagerraum an.

Die Brennstoffzuführung erfolgt bei geringer Entfernung zum Ofen über eine Förderschnecke, ansonsten über ein Vakuum-Saugrohr.

Bei einem Kombikessel lässt sich zusätzlich zu den Holzpellets bei Bedarf auch Stückholz verfeuern.

Als Etagenheizung lässt sich am besten ein Einzelpelletofen einsetzen, sodass sich diese Heizmethode am ehesten bei kleineren Wohnungen innerhalb eines Gebäudes anbietet.

Pellets: Etagenheizung und Zentralheizung preiswert betreiben

Der Vorteil des Holzpelletheizung ist sicherlich der günstige Preis der Holzpellets. Hier handelt es sich nämlich nur um ein veredeltes Restprodukt der holzverarbeitenden Industrie.

Ein Einzelpelletofen stellt einen günstigen Einstieg in diese Heiztechnologie dar, allerdings kann dieser nur als Zusatz- oder Übergangsheizung verwendet werden.

Eine vollständige Umstellung der Zentralheizung auf Holzpelletbetrieb ist mit erheblichen Investitionen und Aufwand verbunden, aber durchaus machbar.

Bei Neubauten dagegen lohnt es sich, diese innovative Art der Beheizung in Betracht zu ziehen.

18. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.