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Pennystocks: Investition sicher?

Als Pennystocks bezeichnet man gewöhnlich Aktien, die unter einer Währungseinheit liegen, also etwa unter einem Euro, einem Pfund oder einem Dollar.

Daher erscheinen diese Aktien gerade Privatanlegern, die mit vergleichsweise niedrigen Summen in Aktien einsteigen möchten, als lukrativ.

Viele Pennystocks sind Risiko-Investitionen

Denn mit wenig Geld lassen sich vergleichsweise viele Pennystocks kaufen. Steigen die dann auch noch ein paar Cent, wäre der Deal aufgegangen und man striche eine ordentliche Rendite ein.

Sollte die Aktie verlieren, hielten sich die Verluste in Grenzen – so die nicht ganz zwingende Logik.

In der Realität sieht die Sache dann auch anders aus. Denn weil Pennystocks vergleichsweise billig zu haben sind, können schnell große Kauf- und Verkauforder zusammen kommen – und die bringen einen Börsenkurs ins Schwanken.

Die Volatilität, also die Schwankungsbreite ist bei Pennystocks von Haus aus also vergleichsweise hoch.


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Pennystocks laden zu Manipulationen ein

Und das wiederum führt dazu, dass Pennystocks oft für Manipulationen genutzt werden. Das ist möglich, weil Pennystocks sich mehrheitlich in relativ ungeregelten Bereichen der Börse finden.

In den wichtigen Indices, in Deutschland etwa dem Dax, dem Mdax oder dem Tec-Dax für Technologiewerte treten Pennystocks so gut wie gar nicht mehr auf.

Und das hat auch einen systematischen Grund: Unternehmen, die mit ihren Aktien in die wichtigen Indices aufgenommen werden wollen, müssen bestimmten Standards genügen.

Pennystocks können die meist nicht einhalten. Im ungeregelten Freiverkehr sind die Anforderungen an Transparenz und Solidität geringer oder kaum vorhanden.

Daher nutzen Betrüger Pennystocks gerne, um ahnungslose Privatanleger über den Tisch zu ziehen.

Die Masche mit der Traumrendite

Wer sich ein bisschen mit den Finanzmärkten beschäftigt bekommt schnell E-Mails, die Traumrenditen bei dieser oder jener Aktie versprechen.

Angeführt werden irgendwelche Wachstumszahlen, die den Traum realistisch erscheinen lassen sollen. Die Urheber solcher Nachrichten haben sich im Zweifel zu günstigem Preis mit den Aktien eingedeckt und warten nur darauf, dass Privatanleger bei dem vermeintlichen Schnäppchen zugreifen.

Tun sie dies, geht deren Plan auf, der Kurs steigt – und die Betrüger können verkaufen. Dann rauscht der Kurs ins Bodenlose. Natürlich heißt das nicht, dass hinter Pennystocks nur Betrügereien stecken.

Es gibt genügend seriöse Unternehmen, deren Aktien aus welchen Gründen auch immer auch in diesem Bereich liegen.

Informationen einholen – gerade bei Pennystocks

Es gilt aber bei Pennystocks noch vielmehr als bei anderen Aktien: Prüfen Sie genau, um was für Unternehmen es sich handelt.

Schauen Sie auf die Konzernzahlen, recherchieren Sie, ob es überhaupt schon einmal Gewinne in dem betreffenden Unternehmen gab.

Fragen Sie nach den Schulden des Unternehmens und schauen Sie nach, wie lange das Unternehmen überhaupt schon existiert (denn nicht selten handelt es sich um für den Betrug ins Leben gerufene Scheinfirmen).

Finden Sie heraus, wer die Führungskräfte des Unternehmens sind. Sollten Sie auf Ungereimtheiten stoßen oder zweifeln, dann lassen Sie lieber die Finger vom vermeintlichen Schnäppchen Pennystock.

12. November 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Michael Fehr
Von: Michael Fehr. Über den Autor

Michael Fehr wirkt seit fast zwei Jahrzehnten am internationalen Finanzplatz Frankfurt, ist ausgewiesener Finanz- und Wirtschaftsjournalist: Er arbeitete unter anderem für die Deutsche Börse AG, das ARD-Börsenstudio und die Financial Times Deutschland.