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Pfandbriefe: Sicherer Hafen für Investoren

In Niedrigzinsphasen wie der gegenwärtigen haben Sie es als renditebewusster Investor schwer, sichere Geldanlagen zu finden, die sich nach Abzug der Preissteigerungsrate auch noch einigermaßen für Sie rechnen.

Wichtig ist somit, dass Sie bei den Minirenditen keine Stelle hinter dem Komma unnötigerweise verschenken.

Was das im konkreten Fall heißt, wurde mir in den letzten Tagen wieder bewusst, als ich für die Tochter eines Mandanten einen größeren Betrag „mündelsicher“ anlegen sollte.
Als ich 1994 für eine Anleihe mit 10-jähriger Restlaufzeit statt einer Rendite von 7 eine von 7,5% erzielen konnte, war für mich die Entscheidung sehr klar: Ich wählte die Anleihe zu 7,5%.
Nicht so klar erscheint vielen die Situation in einer Tiefzinsphase wie der jetzigen, wenn sie sich zwischen einer Anleihe mit einer Rendite von beispielsweise 4,36 und einer von 4,61% entscheiden sollen.

Derart geringe %-Punkt-Differenzen werden dann leicht als „Peanuts“ abgetan. Dabei ist der Renditeunterschied – bezogen auf den Ausgangswert von 4,36% – fast ebenso groß wie der zwischen 7 und 7,5%:

Sie sollten also gerade auch bei Zinsanlagen Ihre Anlagealternativen unter Renditegesichtspunkten sehr aufmerksam prüfen.
Wenn Sie vor dem Hintergrund der unsicher gewordenen Lage an den Aktienmärkten einen hohen Betrag gegenwärtig lieber in Zinspapieren parken oder einen Teil Ihres Vermögens langfristig anlegen wollen, wird Ihr erster Blick dabei wahrscheinlich auf Bundespapiere gerichtet sein:

Bundesanleihen, Bundesobligationen oder Bundesschatzbriefe.

Doch mit deutschen öffentlichen Anleihen im 10-jährigen Bereich erzielen Sie keine großen Renditen. Eine Alternative zu Bundesanleihen bilden die Pfandbriefe. Die bieten Ihnen im Vergleich zu öffentlichen Anleihen immerhin eine um 0,3 bis 0,5%-Punkte höhere Rendite.

Checkliste: Wann Sie Pfandbriefe öffentlichen Anleihen vorziehen sollten

  • Verabschieden Sie sich von dem Vorurteil, dass Sie sichere Zinsanlagen nur im Rahmen öffentlicher Anleihen finden, und ziehen Sie bei entsprechendem Anlagebedarf stattdessen auch Jumbo-Pfandbriefe in Ihre engere Wahl.

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  • Wenn Sie Jumbo-Pfandbriefe ausfindig machen, die hinsichtlich ihrer Ausstattungsmerkmale „Laufzeit“ und „Zinskupon“ Ihren Bedürfnissen entsprechen, aber höher als Bundesanleihen rentieren, sollten Sie diese den Bundesanleihen vorziehen.
  • Falls Sie Ihren Sparerfreibetrag bereits ausgeschöpft haben und sich aufgrund Ihres Einkommens steuerlich in einer hohen Progressionsstufe befinden, sollten Sie einen möglichst niedrigen Kupon einem hohen vorziehen. Die Nachsteuerrendite ist in diesem Fall größer als bei einer vergleichbaren Anleihe mit höherem Kupon.
  • Nutzen Sie die jeweils gegebene Zinssituation am Kapitalmarkt beim Kauf von Pfandbriefen so, wie Sie dies beim Kauf von Anleihen tun sollten: Kaufen Sie bei einem erwarteten Zinsrückgang Pfandbriefe mit langen, bei einem erwarteten Zinsanstieg solche mit kürzeren Restlaufzeiten. Im 1. Fall kommt Ihnen beim vorzeitigen Verkauf der Pfandbriefe der sich ergebende Kursanstieg zugute. Im 2. Fall schützen Sie sich vor Kurseinbußen, falls Sie Ihre Pfandbriefe vor dem Fälligkeitstermin an der Börse verkaufen wollen.

14. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.