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Pfandbriefe – Sicherheit für Risikoscheue Anleger

Pfandbriefe geben Kreditinstitute heraus, die dafür eine Lizenz besitzen.

Es handelt sich bei Pfandbriefen um eine bestimmte Art von Anleihen, die am Kapitalmarkt platziert werden.

Verschiedene Arten von Pfandbriefen

Der Käufer hat Anspruch auf die Rückzahlung des Betrags plus Zinsen, die der Pfandbrief einbringt. Die den Pfandbrief herausgebende Bank refinanziert mit Pfandbriefen Kredite, die sie ihrerseits heraus gegeben hat.

Internationale werden Pfandbriefe als Covered Bonds bezeichnet, also gesicherte Anleihen.

Im Unterschied zu anderen Covered Bonds aber sind Pfandbriefe gesetzlich geregelt, nicht wie andere Covered Bonds lediglich vertraglich.

 

Es gibt drei weit verbreitete Arten von Pfandbriefen. Das eine sind Hypothekenpfandbriefe. Sie dienen der Pfandbriefbank dazu, Immobilienkredite zu refinanzieren.


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Besichert sind sie durch Grundpfandrechte wie Hypotheken oder Grundschulden. Schiffspfandbriefe werden, der Name sagt es schon, zur Finanzierung von Krediten für den Schiffsbau eingesetzt.

Besichert sind sie durch Schiffshypotheken. Und schließlich ist eine Großgruppe an Pfandbriefen die der öffentlichen Hand, Pfandbriefe also, die der Refinanzierung von Krediten an Bund, Länder und Kommunen dienen.

Sie sind durch Forderungen an die öffentliche Hand abgesichert. Neu hinzugekommen sind durch eine neue Fassung des Pfandbriefgesetzes von 2009 noch Flugzeugpfandbriefe.

Mehr dazu: Pfandbriefe: Höchste Sicherheit für Ihr Kapital

Sicherheit ín der Insolvenz

Die Herausgabe und die Deckung von Pfandbriefen sind durch die Finanzaufsicht an strenge Regeln gebunden.

Diese Regeln bewirken, dass Pfandbriefe in ihrer Struktur als besonders sichere Geldanlage gelten. So verfügen die Gläubiger von Pfandbriefen etwa im Falle einer Insolvenz der herausgebenden Bank über ein Vorrecht.

Sollte eine Pfandbriefbank in die Insolvenz gehen, werden also die Gläubiger der Pfandbriefe als erste bedient, und zwar aus der Deckungsmasse, die die Pfandbriefbanken anlegen mussten.

Diese Deckungsmasse ist ein Sondervermögen, mit dem die Pfandbriefe abgesichert sind.

In der Regel sind Gläubiger von Pfandbriefen im Falle einer Insolvenz daher nicht betroffen, sondern bekommen ihr verliehenes Geld wieder zurück.

Vergleichsweise hohe Rendite

Pfandbriefe bekommen nicht selten von Ratingagenturen die Spitzennote, also das Triple-A verliehen. Das liegt natürlich an ihrer besonderen und gesetzlich vorgeschriebenen Sicherung.

Gegenüber Bundesanleihen, die in Deutschland ja auch ziemlich ausfallsicher sind, haben  Pfandbriefe aber einen Vorteil: Ihre Rendite liegt höher – sie haben also gegenüber Bundesanleihen einen Zinsvorteil für den Anleger.

Aus diesem Grund bieten sich Pfandbriefe für Anleger an, die keine Risiken eingehen wollen.

Transparenz und Krisenfestigkeit

Auch müssen Pfandbriefbanken vierteljährlich Angaben über die Art und die Zusammensetzung ihrer Deckungsmasse machen.

So können Investoren prüfen und vergleichen, wem sie ihre Geld anvertrauen wollen und welche Pfandbriefe sie kaufen wollen.

Nach dem Markt für Schuldverschreibungen der Öffentlichen Hand ist der Pfandbriefmarkt der zweitgrößte Markt für Festverzinsliche Wertpapiere in Deutschland. Und das verdanken die Pfandbriefe vor allem ihrer vergleichsweise hohen Krisenfestigkeit.

Daher ist der Pfandbrief in Deutschland ein bedeutendes Element am Finanzmarkt – und wird es wohl auch in den kommenden Jahren bleiben.

18. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Michael Fehr
Von: Michael Fehr. Über den Autor

Michael Fehr wirkt seit fast zwei Jahrzehnten am internationalen Finanzplatz Frankfurt, ist ausgewiesener Finanz- und Wirtschaftsjournalist: Er arbeitete unter anderem für die Deutsche Börse AG, das ARD-Börsenstudio und die Financial Times Deutschland.