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Pharma-Aktien: Kosten-Explosion in der Krebs-Therapie

Die meisten Pharma-Konzerne, allen voran Roche, konzentrieren sich auf Therapien gegen Krebs.

Pharma-Konzerne: Warum gerade Krebs-Therapie-Forschung?

Zum einen ist dies so wegen des hohen Bedarfs, zum anderen, weil sich Krebs-Medikamente vergleichsweise günstig vermarkten lassen.

In erster Linie aber verhält es sich so, da Krebs-Medikamente hochprofitabel sind.

Im Vordergrund steht die Immuntherapie, bei der das menschliche Abwehrsystem stimuliert wird, den Tumor zu zerstören.

Es gibt zwar Fortschritte, bisher aber haben Immuntherapien nur eine begrenzte Wirkung gezeigt.

Wem letztlich der Durchbruch gelingt, ist offen. Die größten Chancen trauen wir indes Roche zu.

Vor einem Durchbruch stehen dagegen die Kosten für eine Krebs-Therapie, die sich auf bis zu 300.000 $ pro Jahr belaufen. 1995 waren es noch 54.000 $.


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Im Jahr 2015 durchbrachen die weltweiten Ausgaben für Krebs-Therapien insgesamt zuedem die Marke von 100 Mrd. $.

Staatliche Eingriffe sind aber unwahrscheinlich

Diese Kosten-Explosion ruft natürlich auch die Kritiker auf den Plan.

Angeheizt wurde diese Diskussion überdies Ende September 2015 als ein Pharma-Unternehmer den Preis für ein Antibiotikum um mehr als das 50-fache auf 750 $ erhöhte.

Hillary Clinton war zu Recht empört, dachte laut über eine Deckelung der Medikamenten-Preise nach und schickte damit die Aktien der Pharma-Konzerne auf Talfahrt.

Inzwischen haben sich die Wogen wieder geglättet. Steigende Preise bleiben zwar ein Thema. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass die US-Politiker massiv in die Preis-Gestaltung eingreifen werden.

Biosimilars bieten reichlich Potenzial

Langfristig sind die Aussichten in der Branche gut: Dem gesamten Pharma-Markt werden jährliche Wachstumsraten von 4 bis 7% zugetraut.

Noch besser sieht es bei Generika aus: Traditionelle Medikamente sind leicht zu kopieren und kommen deshalb schnell auf den Markt.

Durchschnittlich 10% Wachstum pro Jahr sagen die Experten voraus, in Schwellenländern sogar 12%.

Ein neues margenstarkes Marktsegment sind Biosimilars. Das sind Nachbildungen der in komplexen Verfahren biotechnisch hergestellten Medikamente.

Deren Herstellung ist ebenfalls äußerst aufwendig, zudem sind die Zulassungs-Hürden höher. Entsprechend geringer ist der Preis-Unterschied zu den Originalen.

Das Marktpotenzial ist gewaltig, zumal immer mehr Medikamente biotechnisch hergestellt werden. Auch deren Patent-Schutz endet irgendwann.

Bis 2020 soll der Umsatz mit Biosimilars von aktuell 1 Mrd. $ auf 25 Mrd. $ (Stand: Dezember 2015) steigen.

Biosimilars-Markt wird von großer Konkurrenz geprägt sein

Die forschenden Pharma-Konzerne werden das Feld aber nicht Generika-Herstellern wie Teva oder Mylan überlassen.

Pfizer hat sich mit dem Kauf von Hospira, einem Spezialisten für Biotech-Kopien bereits in Stellung gebracht.

Und auch Novartis mit der Tochter Sandoz sowie die deutsche Merck wollen sich ein großes Stück vom Kuchen abschneiden.

9. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.