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Platin: Das Metall der Könige

Es ist schwer, kann selbst hohen Temperaturen besonders gut widerstehen und ist rund dreißig Mal edler als Gold.

Diese Eigenschaften machten in der Vergangenheit das Platin zum Metall der Könige.

Mehr dazu: „Platin steht vor einem Comeback“

Der Siegeszug des Platins

Inzwischen sind die Monarchien in vielen Ländern zwar abgeschafft worden, doch seine königliche Stellung unter den Metallen behauptet das Platin auch heute noch. Kein Goldrausch der letzten beiden Jahrhunderte vermochte daran etwas zu ändern.

Es war der schwedische Wissenschaftler Theophil Scheffer, der 1751 die Welt auf das Metall Platin aufmerksam machte. Denn etwas, das besonders schwer und wertvoll ist, vermag leicht die Aufmerksamkeit der Mächtigen dieser Welt auf sich zu ziehen.


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Platin: Luxus für Adel und Bürger

So erging es auch dem Platin.

Zu einem frühen Fan des Edelmetalls avancierte schnell der französische König Ludwig XVI., der behauptete, das Platin sei das einzige, eines Königs würdige Metall.

Im Auftrag des Königs schuf der Pariser Hofjuwelier Marc Etienne Janety in den 1780er Jahren verschiedene aus Platin gefertigte Schmuckstücke für den französischen Hof.

Leider hatte der Ludwig XVI. nicht sehr viel Zeit sich der edlen Eleganz des von Janety gefertigten Platins zu erfreuen, denn 1789 brach die französische Revolution aus. Damit war die Herrschaft des Königs beendet.

Auch im 20. Jahrhundert fand das Platin königliche Freunde.

Der englische König Edward VII. nannte den Juwelier Louis Cartier den „Juwelier der Könige und den König der Juweliere“. So waren es Cartiers Werke, die kurz nach der Jahrhundertwende den Siegeszug des modernen Platins begründeten.

Allerdings erreichte das Platin nicht nur den Adel damals. Die Werke Cartiers machten das Platin auch im gehobenen Bürgertum populär.

Modern und alt zugleich

Doch eigentlich war das Platin schon früher zum Einsatz gekommen. Nur war dies keinem aufgefallen.

Platin ist somit ein modernes und altes Edelmetall zugleich. Schon 1.200 vor Christus importierten die alten Ägypter aus dem im heutigen Sudan gelegenen Königreich Nubien Gold, das Spuren von Platin enthielt.

Platin in der Antike

Shepenupet, die Tochter des hohen Priesters von Theben, wurde etwa 700 vor Christus in einem Sarg beigesetzt, der mit goldenen und platinen Hieroglyphen verziert war. Doch nicht nur die Ägypter benutzten das Platin, ohne seine Eigenständigkeit zu erahnen.

Jenseits des Atlantiks war es nicht anders. Dort enthielten die Nasenreifen der Inkas, die etwa 100 vor Christus gefertigt wurden, Gold und Platin.

Sucht man nach der verbindenden Gemeinsamkeit all dieser verschiedenen Schmuckstücke aus höchst unterschiedlichen Zeiten und Kulturen, dann ist vor allem auf die besondere emotionale Komponente der gefundenen Zeugnisse zu verweisen.

31. Juli 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.