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Political Correctness: Die Gedankenpolizei

Jeder kennt den Begriff Political Correctness, aber die wenigsten können ihn richtig deuten.

Dabei bestimmt er längst schon die mediale und politische Debatte, sogar ihre Entscheidungen – und somit ihr eigenes Leben.

Doch was ist Political Correctness überhaupt?

Political Correctness und Manipulation

Der französische Philosoph, Historiker, Soziologe und Psychologe Paul-Michael verwendete den Begriff in den 1960er-Jahren als „Kritik an unwissenschaftlichen Dogmen“.

Doch Political Correctness ist weitaus mehr: Sie ist nichts anderes als die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Sprache.

Und zwar mit der Absicht, Art und Weise wie Menschen sprechen, schreiben, denken, fühlen und handeln zu verändern.

Gigantische Umkonditionierung

Man kann es auch so deuten:

Political Correctness ist eine Umkonditionierung zum reinen Sozialmenschen – frei von bürgerlichen Ambitionen und alltäglichen gesellschaftlichen Konventionen.


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Marx lässt grüßen…

Letztlich ist Political Correctness nichts anderes als Propaganda, um bestimmte – zumeist politisch bestimmte – Maßnahmen zu erlangen.

Man will versuchen, die Realität durch diese sprachlichen – und damit gedanklichen – Maßnahmen zu verändern.

Beispiele: Aus Krieg, Invasion und Mord wird auf einmal ein Mittel zur Selbstverteidigung. Aus Freiheit wird Zwang. Aus freiwillig bezahlten Preisen werden ausbeuterische Steuern.

Sie sehen: Die Wahrheit wird zu Gunsten der „Herrschenden“ verändert.

Wehe, wenn Sie nicht mehr politisch korrekt sind!

Wenn Sie hierzulande gegen den Euro wettern, die Flüchtlingskrise anmahnen („Wir schaffen das nicht.“), meinen, der Islam gehöre nicht zu Deutschland oder gegen weitere allgemein gesetzte politische oder mediale Standpunkte sind, haben Sie ein Problem:

Sie sind politisch nicht mehr korrekt.

Gutmenschen werden über Sie herfallen, Sie als EU-Feind, Revanchist oder Fremdenhasser denunzieren.

Gegen diese Totschlag-Argumente können Sie sich freilich schwer wehren.

Außerdem wollen die meisten von uns nicht in sozialer Isolation leben.

Und die kommt unweigerlich, wenn wir uns Meinungen bedienen, die eben gegen den Strom gerichtet sind.

Political Correctness verstößt gegen die Meinungsfreiheit

Die Konsequenz: Trotz der im Grundgesetz verankerten Meinungsfreiheit halten Sie im Extremfall, salopp gesagt, lieber die Klappe; passen sich an, schwimmen viel lieber im politisch korrekten Strom mit.

Sie tun dies aus Angst den Arbeitsplatz zu verlieren, sich oder der Familie zu schaden – und das alles aufgrund gedanklicher Bevormundung, die sich in einer sprachlichen Gängelei ausdrückt.

Genau da beißt sich die Katze in den Schwanz, denn Sprache bestimmt schließlich das Denken.

Je nach Blickwinkel verstößt die Political Correctness sogar gegen das Grundgesetz:

Sie verhindert eine offene und damit auch lösungsorientierte Debatte in verschiedener Hinsicht. Sie führt zu nichts anderem als zu einer Gleichschaltung der Meinung, zu Anpassertum.

Eine Zensur, die im Grundgesetz eigentlich ausgeschlossen wird, findet so auf Umwegen dennoch statt.

16. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.