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Political Correctness und linksintellektuelle Medien

Mit der sogenannten Political Correctness werden Sie täglich in allen Medien konfrontiert.

Wir haben Ihnen bereits aufgezeigt, dass diese die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Sprache ist.

Dahinter steckt die Absicht, Art und Weise wie Menschen sprechen, schreiben, denken, fühlen und handeln zu verändern.

Political Correctness ist eine Umkonditonierung, um die Wahrheit zu Gunsten der „Herrschenden“ zu verändern.

Political Correctness und linksintellektuelle Medien

Sie haben auch gelesen, dass diese gedankliche Bevormundung durch die sprachliche Gängelei gegen die grundgesetzlich verankerte Meinungsfreiheit verstößt.

Gerade weil sie eine offene – und damit auch lösungsorientierte – Debatte in verschiedener Hinsicht verhindert.

Und inzwischen wissen Sie auch, wer den Diskurs der Political Correctness bestimmt: linksintellektuelle Medien, wie Medien-Theoretiker richtig erkannt haben.

„Neusprech“ und „Gutdenk“ – Orwell lässt grüßen

Sprachregulierung, Sprachbereinigung allen Ortes also.


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Ein Beispiel aus dem Nachrichten-Magazin Focus: Für Sinti und Roma wird der Ausdruck „Zigeuner“ zum Unwort.

Und das, obwohl beispielsweise in Rumänien viele Angehörige dieser Volksgruppe großen Wert darauf legen, eben Zigeuner zu sein.

Längst nicht alle von ihnen gehören nämlich zu den Stämmen der Sinti und Roma.

Die allgegenwertige Korrektheit können Sie auch mit „Neusprech“ und „Gutdenk“ aus George Orwells Meisterwerk 1984 übersetzen.

Darin entwickelt der Staat eine Kunstsprache – eben: „Neusprech“ – um, wie es heißt, die Vielfalt der Gedanken zu verringern.

Das „Gutdenk“ ist, wie es die Definition schon sagt, das richtige Denken. Und das bestimmen diejenigen, denen die Deutungs-Hoheit obliegt.

Sie sehen also: Orwells Vision ist längst schon Wirklichkeit geworden.

Floskeln statt Lösungen

Statt Lösungen zu suchen, bewegen sich Politiker und Medien in einem Kreis, der aus dem Austausch korrekter Floskeln besteht.

Und die sind, wie Sie bei den Diskussionen sehen, zumeist inhaltsleer.

Beispiel: Ob Flüchtlings-Obergrenze, Flüchtlings-Begrenzung oder Flüchtlings-Kontingent – alles bewegt sich um diese Definition, nicht aber um deren Lösung.

Das ist inhaltsleer, lediglich angefüllt mit politisch korrekten Phrasen, über die dann auch noch gestritten wird. So bleibt die Lösung außen vor.

System der Unterwürfigkeit

Wissen Sie, was der deutsche Philosoph und Kulturwissenschaftler Peter Sloterdijk dazu sagte?

Wir verraten es Ihnen: „Wir haben uns – unter dem Deckmantel der Redefreiheit und der unbehinderten Meinungsäußerung – in einem System der Unterwürfigkeit, (. . .) der organisierten sprachlichen und gedanklichen Feigheit eingerichtet, das praktisch das ganze soziale Feld von oben bis unten paralysiert“, so Sloterdijk.

Damit trifft er den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf:

Sobald Sie etwas äußern, das als nicht politisch korrekt gilt, müssen Sie sich gegen Unterstellungen und Verdächtigungen wehren, ob Sie wollen oder nicht.

Anpasserei und Duckmäusertum bestimmen längst schon die öffentliche Diskussion. Der kulturelle Scharfrichter steht überall und zeigt auf sein Fallbeil.

21. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.