Kopf in den Sand: Nevada auf dem Weg in die Wirtschaftskatastrophe
Nevada in den USA (berühmteste Stadt: Las Vegas) ist am Ende. Zwischen März 2010 und dem 30. Juni 2011 muss der Wüstenstaat (wie in der EU Griechenland) seine Ausgaben kürzen. 20,2 Prozent, so das gesetzlich vorgeschriebene Sparprogramm. Allein: die Bauindustrie wird noch gefördert. Beachten Sie die Folgen der Fehlentwicklung.
Überall sparen die Weststaatler, an Gefängnissen, an staatlichem Personal in der Verwaltung (erste Entlassungen) sowie an der Bildung. Die staatlichen Ausgaben in diesem Bereich werden um 10 Prozent gesenkt.
Faule Kredite in der Bauwirtschaft
Für die Bauindustrie aber stehen weiterhin 4 Milliarden US-Dollar zur Verfügung. Vor allem der Flughafenausbau (konkret: der McCarren International Airport in Clark County) soll unverdrossen weitergehen. Natürlich schuldenfinanziert, wie wir es aus den USA in den vergangenen 10 bis 12 Jahren kennen. Achtung.
GeVestor meint: Schon jetzt werden wieder Banken in den Finanzierungen der Infrastrukturprogramme (auch) in den USA beteiligt sein. Irgendwann platzt die Bombe. Unserer Schätzung nach wird es sogar in Europa noch einige größere Banken treffen - leider ist noch nicht absehbar, wer betroffen ist. Unsere Empfehlung: ziehen Sie bei Banktiteln Stop-Loss-Limits.
Ähnlicher Ansicht ist Dr. Erhard Liemen vom Deutschen Wirtschaftsbrief. Auch er ist gegenüber den meisten Finanztiteln äußerst skeptisch - und empfiehlt Vorsichtsmaßnahmen. Lesen Sie im kostenfreien 30-Tage-Gratis-Test selbst, was Deutschlands Anlegerschützer Nr. 1 jetzt empfiehlt.



