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Potenzial für Immobilien-Investoren: Zu wenig altersgerechte Wohnungen

Ein Artikel der „Welt“ könnte für Immobilieninvestoren sehr interessant sein. Außerdem kann man aus diesem Artikel sehr wichtige Erkenntnisse ableiten. Der Tenor: Die Nachfrage nach altersgerechten Wohnungen ist größer als das Angebot.

Im Gespräch mit dem Projektentwickler Terragon und der „Welt“ hat sich herausgestellt, dass es zukünftig einen weitaus größeren Bedarf an altersgerechten Wohnungen geben wird, als bisher erwartet. Konkret wird der Bedarf auf 5 Millionen Einheiten bis zum Jahr 2030 geschätzt.

Wie kommt es zu der erhöhten Nachfrage bei Senioren?

Für Investoren wird sich wahrscheinlich die Frage stellen, wie es dazu kommt, dass dieses Potenzial bislang noch nicht erkannt wurde. Die Antwort ist recht simpel: Die Rentner wurden bislang unterschätzt, was auch nicht verwunderlich ist, wenn man die sonstigen Meldungen nicht außer Acht lässt, die die drohende Altersarmut zum Thema haben.

Diesem Tatbestand wollte Terragon nicht blind vertrauen und beauftragte hingegen das Forschungsunternehmen Empirica. Dieses untersuchte, inwiefern die deutschen Senioren in der Lage wären, eine Miete oder sogar den Kaufpreis einer altersgerechten Wohnung zu stemmen. Das Ziel des Projektentwicklers: Die Wichtigkeit der sozialen Aufgabe sollte geweitet werden.

Das Ergebnis zeigt alles andere als Altersarmut, sondern Kaufkraft. Nach der Erhebung können insgesamt 70% der deutschen Rentner und damit 10 Millionen Senioren eine Monatsmiete von 500 € leisten, wenn sie 30% ihres Nettohaushaltseinkommens für die Miete ausgeben würden. Knapp 50% der deutschen Ruheständler könnten monatlich sogar 1.000 € für die eigenen vier Wände aufbringen.


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Auch Eigentum ist für Rentner nicht ausgeschlossen

Auch in puncto altersgerechtes Wohneigentum besteht ein hohes Nachfragepotenzial nach den Ergebnissen der Empirica-Studie. Sogar ohne einen Kredit könnten knapp dreieinhalb Millionen Senioren den Kauf einer barrierefreien Wohnung leisten, die bei 175.000 € liegt.

Sogar Wohnungen im Wert von 250.000 € könnten noch knapp drei Millionen Rentner aus ihrem Geldvermögen zahlen. Wenn man nicht nur das Eigenkapital, sondern das Gesamtvermögen der Rentner als Finanzierungsgrundlage für die Immobilien der Rentner nimmt, könnten sich sogar knapp 5 Millionen Senioren eine altersgerechte Wohnung leisten.

Das Potenzial ist demnach auf jeden Fall gegeben. Und wie Sie ja wissen, leben wir in Deutschland in einer alternden Gesellschaft. Der Trend wird also nicht plötzlich abebben.

Nach Regionen suchen, in denen finanzstarke Rentner leben

Wenn ein Markt übersättigt ist, gilt es Nischen zu finden. Das gilt für Unternehmer – und auch für Investoren ist die Suche nach den Anlage-Perlen häufig erfolgsversprechend. Wenn Immobilien-Investoren also von der steigenden Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum profitieren möchten, ist es ratsam, Gebiete ausfindig zu machen, in denen gut betuchte Rentner leben.

Nach den Ergebnissen der Erhebung könnten sich 66% der 70- bis 79-Jährigen eine Monatsmiete von 1000 € leisten und jeder Zweite eine geeignete Eigentumswohnung im Wert von 200.000 €. Nach Aachen, Starnberg und München folgen auf den nächsten Plätzen Erlangen, Hochtaunuskreis und Heilbronn.

21. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.