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Preisanstieg der Immobilien: Jetzt geht´s auch in den Kleinstädten los

In einigen Regionen spielt der deutsche Immobilienmarkt zu dieser Zeit sicherlich verrückt. Das liegt vor allem am weiterhin sehr hohen Interesse vieler Investoren an Immobilien.

Es fehlen schlicht und einfach die Alternativen im Niedrigzinsumfeld. Daher steigen derzeit auch wieder die Mieten und die Kaufpreise für Wohnimmobilien deutlich. Das ist ein Ergebnis des IVD-Wohnpreisspiegels des Jahres 2015.

Stadt Köln: Mietsteigerung von satten 8 %

Besonders stark steigen die Preise weiterhin in den deutschen Metropolen an. Den Vogel schießt hierbei ganz klar die Stadt Köln ab. Hier hat es 2015 im Vergleich zum Vorjahr 2014 eine Mietsteigerung von knapp 8 % gegeben bei Bestandswohnungen im mittleren Segment. Im Durchschnitt ist nun die Nettokaltmiete in der Stadt Köln schon auf 9,50 € pro Quadratmeter angestiegen.


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Hohe Mieten sind ein Aspekt des aktuellen Immobilienmarktes. Die deutlich gestiegenen Kaufpreise sind ein weiterer Aspekt. Auch hier bieten sich einige extreme Beispiele aus Köln an. Bei einer einfachen Internetrecherche im Immobilienbereich nach Einfamilienhäusern in der Stadt Köln kann man auf ein unglaubliches Angebot aus Köln Vogelsang stoßen.

Kaufpreis in Köln Vogelsang – 4.720 € pro m² (renovierungsbedürftig)

Viele kennen diesen Stadtteil. Dort stehen viele kleine Einfamilienhäuser aus den 1930 er Jahren. Die Wohnfläche liegt nur zwischen 70 und 75 m². Bei einem renovierungsbedürftigen Haus wird jetzt ein Preis pro Quadratmeter von 4.720 Euro aufgerufen. Dieser Preis ist selbst für Köln schon wirklich hoch.

Das Wohnumfeld ist ganz nett. Jedoch gehört Köln Vogelsang definitiv nicht zu den Hotspots der Rheinmetropole. Solche Preise in dem Umfeld sind jenseits von Gut und Böse. Doch sie zeigen ganz klar: Man kann es einfach mal versuchen.

Über 4% Preisanstieg für Immobilien in Kleinstädten

Doch zurück zum Großen: Eine wichtige Erkenntnis des IVD-Wohnpreisspiegels ist auch der deutliche Preisanstieg in kleineren Städten mit weniger als 30.000 Einwohnern. Mittlerweile zeigt sich, dass der Boom aus den großen Metropolen der Bundesrepublik nun auch die Kleinstädte erfasst hat. So hat sich der Preisanstieg vom vergangenen Jahr 2014 bis jetzt von 2,5 auf 4,3 % deutlich gesteigert. Das gilt für Bestandswohnungen mit einem gutem Wohnwert.

Dennoch bleibt der IVD-Präsident Jürgen Michel Schick bei seinem klaren Fazit: „Generell behält die Faustregel Gültigkeit: Je größer die Stadt, desto größer der Preiszuwachs. Die deutschen Großstädte erfahren seit Jahren kontinuierlich starken Zuzug. Gleichzeitig ist Wohnraum knapp und die Politik setzt immer neue Fehlanreize, die Neubau verhindern.“

Diese Einschätzung zeigt für uns Investoren wieder einmal klar: Massive Preisrückgänge sind erst einmal in den größeren Städten nicht zu erwarten, die grundsätzliche Tendenz zu mehr Zuzug in die Metropolen wird auch weiter bestehen bleiben.

12. Oktober 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.