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Private Equity: Direkte und indirekte Anlage

Grundsätzlich wird zwischen zwei Anlagemöglichkeiten, direkten und indirekten Anlagen, unterschieden.

Bei einer Direktanlage in Private Equity sucht der Investor mögliche Unternehmen, bewertet diese, strukturiert die Finanzierung und leistet während der Investitionsdauer Managementunterstützung.

Am Ende führt er auch den Verkauf der Beteiligung selbstständig durch. Somit scheidet die Direktanlage für den Privatinvestor in der Regel aus.

Indirekte Anlage auch für Privatanleger geeignet

Unter der indirekten Anlage in Private Equity wird die Anlage in Fonds, Dachfonds und Zertifikaten verstanden.

Diese Anlagemöglichkeiten bieten hohe Diversifikationsgrade und mindern somit die Verlustrisiken entscheidend.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Verlustwahrscheinlichkeit bei einem Private-Equity-Fonds bei ungefähr 20% liegt und bei einem Private-Equity-Dachfonds schätzungsweise 1% beträgt.

Ähnlich wie bei Aktienfonds sammeln Private-Equity-Fonds Kapital von Investoren und investieren dieses direkt in Zielunternehmen anhand der beschriebenen Investitionsmöglichkeiten.

Da in Private-Equity-Fonds der Diversifikationsgrad eher beschränkt ist, eignet sich die Anlage vor allem für große Investoren.


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Private-Equity-Dachfonds dienen ebenfalls als Kapitalsammelstelle für Investoren. Diese investieren das eingesammelte Kapital in verschiedene Einzelfonds, sodass über die Zielfonds eine indirekte Beteiligung an 50 bis 80 Unternehmen vorliegt.

Dachfonds ermöglichen es somit Anlegern, auf einfachem Weg eine Investition in ein oftmals global diversifiziertes Portfolio vorzunehmen. Somit eignet sich der Private-Equity-Dachfonds als Anlagemöglichkeit für private Investoren.

Vorteile von Anlagen in Private Equity

Anleger erwarten von Private Equity höhere Renditen als bei traditionellen Investments und außerdem eine Diversifizierung ihres Gesamtportfolios.

Ein klarer Vorteil von Private-Equity-Anlagen liegt in der geringen Abhängigkeit der Wertentwicklung zu „traditionellen“ Anlageformen, wie Aktien, Renten oder Immobilien. Das Ziel von Private-Equity-Fonds ist es, unabhängig der Bewegung öffentlicher Märkte absolute, positive Renditen zu erwirtschaften.

  • Private-Equity-Fonds können ihre Zielunternehmen zumeist zu vergleichsweise günstigeren Bedingungen kaufen, da sie nicht über die Börse gehen und damit nicht von den Marktstimmungen abhängig sind.
  • Der Informationsgrad eines Private-Equity-Fonds über das Zielunternehmen ist deutlich höher als bei den Investments von Aktienfonds, da zumeist eine enge Begleitung und eine Managementuntersützung gegeben ist.
  • Da das Management der Zielunternehmen nennenswert am Unternehmen beteiligt wird, besteht ein natürlicher Anreiz, dieses auch zum Erfolg zu führen.
  • Die Manager der Private-Equity-Fonds werden überwiegend erfolgsorientiert vergütet.

Nachteile von Anlagen in Private Equity

Eine Eigenheit von Private Equity ist die Langfristigkeit der Anlage. Bei geschlossenen Private-Equity-Fonds beträgt die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer 4 bis 6 Jahre.

Ein weiteres Charakteristikum bei Private-Equity-Fonds liegt in der oftmals illiquiden Anlageform.

Dies ist dadurch zu erklären, dass das Geld des Fonds zu Ihrer Renditeoptimierung in Unternehmen investiert wird, die gerade nicht börsennotiert sind und dadurch nur durch erheblichen Aufwand veräußert werden können.

Die Kosten sind üblicherweise höher als bei herkömmlichen Investmentfonds. Dafür erhalten Sie aber einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert:

Manager von Private-Equity-Gesellschaften gehen in die Unternehmen hinein und führen die Geschäfte operativ mit.

26. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.